Sachverständigenrat
Regierung schlägt Felbermayr als "Wirtschaftsweisen" vor

Der Österreicher Felbermayr soll "Wirtschaftsweiser" werden. (Archivbild) Foto: Hans Klaus Techt/APA/dpa
Der Österreicher Felbermayr soll "Wirtschaftsweiser" werden. (Archivbild) Foto
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Ums Personal eines der wichtigsten Beratergremien der Bundesregierung gab es kürzlich Aufregung. Jetzt präsentiert Schwarz-Rot einen neuen Wunschkandidaten.

Der österreichische Ökonom Gabriel Felbermayr soll auf die kürzlich freigewordene Position im Rat der "Wirtschaftsweisen" rücken. Diesen Personalvorschlag beschloss das schwarz-rote Kabinett in Berlin. Felbermayr soll für die Amtsperiode bis zum 28. Februar 2031 berufen werden.

Der Sachverständigenrat ist Deutschlands wichtigstes Beratungsgremium für Wirtschaftspolitik. Vorschlagsrecht für seine Besetzung hat die Bundesregierung, berufen werden die Mitglieder vom Bundespräsidenten.

Felbermayr sei ein "ausgewiesener Experte für Handelspolitik, Geoökonomie und Europäische Integration", teilte das Wirtschaftsministerium mit. Er ist seit 2021 Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung und war zuvor Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft. 

Der Posten im Sachverständigenrat war kurzfristig freigeworden, weil die Bundesregierung das Mandat von Ökonomin Ulrike Malmendier nach nur dreieinhalbjähriger Amtszeit auslaufen ließ. Normalerweise sind die "Wirtschaftsweisen" für fünf Jahre berufen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) dankte Malmendier "für ihren außerordentlichen Einsatz".

dpa