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Studie zu Schattenwirtschaft: Bis zu 300.000 Flüchtlinge arbeiten schwarz

Für Flüchtlinge ist es schwer, in den regulären Arbeitsmarkt zu kommen, daher boomt unter Asylsuchenden die Schwarzarbeit. Insgesamt sind die Zahlen zur Schattenwirtschaft aber sehr erfreulich.

Schatten eines Malers an der Hauswand

Schattenwirtschaft: Vor allem bei Handwerkern ist Schwarzarbeit traditionell verbreitet

In Deutschland schwächt sich die Schwarzarbeit in diesem Jahr einer Studie zufolge ab, obgleich wohl Tausende Flüchtlinge in die illegale Beschäftigung abdriften könnten. Die Eckpunkte der Analyse des Tübinger Instituts für Angewandte Wirtschaftswissenschaften und der Universität Linz im Überblick.

Worum geht es?

Die alljährlich vorgelegte Studie gilt als wichtige Bestandsaufnahme zur Schattenwirtschaft - es geht um Schwarzarbeit sowie andere illegale Beschäftigungsverhältnisse zur Umgehung von Steuern und Sozialabgaben, etwa wenn osteuropäische Subunternehmer auf deutschen Baustellen den Mindestlohn unterschreiten.

Die Studie ist unter Experten nicht unumstritten, weil sie nicht nur auf gesicherten Daten, sondern auch auf Schätzungen basiert. "Es ist nun mal das Wesen der Schattenwirtschaft, dass sie sich der Beobachtung entzieht", sagt Co-Autor Bernhard Boockmann. Der Tübinger Professor und Friedrich Schneider von der Universität Linz stützen sich auf Faktoren wie etwa den Bargeldumlauf. Geht mehr Bargeld von Hand zu Hand, spricht das für mehr Schwarzarbeit.

Wie ist der Stand der Dinge? 

Laut Prognose schwächt sich die Schwarzarbeit in Deutschland wegen der guten Konjunktur ab. Da viele Beschäftigte im Schnitt besser verdienen oder leicht bezahlte Überstunden machen können, müssen sie sich in ihrer Freizeit nicht mehr als Schwarzarbeiter verdingen.

Was verliert der Staat durch die Schattenwirtschaft?

Der Studie zufolge liegen die staatlichen Einbußen bei jährlich etwa 60 Milliarden Euro, beispielsweise durch entgangene Einkommenssteuer und nicht eingezogene Krankenkassen-Beiträge. Diese Einbußen könnten theoretisch auf etwa 30 Milliarden Euro gesenkt werden, etwa mit einer Niedrigsteuer-Politik. Darunter gehe der Wert wohl aber nicht, meint Schneider.

Welche Rolle spielen die Flüchtlinge beim Thema Schwarzarbeit?

Die Autoren schätzen, dass viele Flüchtlinge in diesem Jahr illegal arbeiten könnten, ob als Tellerwäscher, Putzkraft oder Helfer auf dem Bau. Zwischen 100.000 und 300.000 Flüchtlinge könnten in diesem Jahr in Deutschland schwarzarbeiten, am plausibelsten erscheint laut Studienautor Schneider der höhere Wert. Er schränkt aber ein: "Das ist nur eine Annahme, das sind keine Fakten." Trotz dieser "neuen" Schwarzarbeiter schwäche sich die Schattenwirtschaft insgesamt aber ab, weil eben sehr viele Inländer wegen der guten Wirtschaftslage auf das Jobben nebenbei verzichten.

Welche Bereiche sind am stärksten betroffen?

Klassisches Beispiel: die Putzfrau in der Privatwohnung. "Da liegt der Anteil der Schwarzarbeit in Deutschland bei 90 Prozent", sagt Schneider. Auch auf dem Bau, in der Landwirtschaft und in der Gastronomie sei der Anteil hoch - da hier aber vom Zoll relativ stark kontrolliert wird, sind die dortigen Beschäftigungsverhältnisse auf dem Papier oft legal, über unbezahlte Mehrarbeit werden sie dann aber doch zur Schattenwirtschaft. Auch Handwerker setzen der Studie zufolge viel auf Schwarzarbeit - wenn der Klempner den tropfenden Wasserhahn repariert, werde häufig auf eine Rechnung verzichtet.

Wie geht es auf längere Sicht weiter?

Gut möglich, dass die Schwarzarbeit weiter sinkt, schließlich ist die Konjunktur robust. Bekommt die Wirtschaft aber einen Dämpfer, werde auch die Schwarzarbeit wieder ansteigen, sagt Boockmann. "Wenn die Menschen weniger legal arbeiten können, suchen sie sich Jobs in der Schattenwirtschaft." Der demografische Faktor - also der steigende Anteil von Senioren an der Bevölkerung - spricht tendenziell für mehr Schwarzarbeit, schließlich haben die Älteren mehr Zeit für Hilfsjobs.
2017 könnte zudem die Anhebung des Mindestlohns für eine Zunahme der illegalen Beschäftigung führen. 

bak / DPA
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.