Südkorea Wenn ein Blogger Milliarden vernichtet


Ein Blogger aus Südkorea hat den Staat rund zwei Milliarden Dollar an Devisenreserven gekostet. Die Staatsanwaltschaft ließ ihn wegen der Verbreitung von Falschinformationen verhaften.

In Südkorea haben die Beiträge eines Bloggers zur Wirtschaftspolitik der Regierung angeblich zu einer Verringerung der Devisenreserven des Landes in Milliardenhöhe geführt. Es gehe um einen Schaden von schätzungsweise zwei Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro), berichtete die Zeitung "The Korea Herald" am Montag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Der Blogger, ein 30-jähriger arbeitsloser Akademiker mit dem Nachnamen Park, war am Samstag verhaftet worden. Ihm wird vorgeworfen, unter dem Pseudonym "Minerva" Falschinformationen im Internet verbreitet zu haben. Die Verhaftung hat in Südkorea mittlerweile eine heftige Debatte über freie Meinungsäußerung im Internet ausgelöst.

In Südkorea haben die Beiträge eines Bloggers zur Wirtschaftspolitik der Regierung angeblich zu einer Verringerung der Devisenreserven des Landes in Milliardenhöhe geführt. Es gehe um einen Schaden von schätzungsweise zwei Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro), berichtete die Zeitung "The Korea Herald" am Montag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Der Blogger, ein 30-jähriger arbeitsloser Akademiker mit dem Nachnamen Park, war am Samstag verhaftet worden. Ihm wird vorgeworfen, unter dem Pseudonym "Minerva" Falschinformationen im Internet verbreitet zu haben. Die Verhaftung hat in Südkorea mittlerweile eine heftige Debatte über freie Meinungsäußerung im Internet ausgelöst.

"Minerva" - Name der antiken Schutzgöttin der Handwerker, Künstler, Lehrer und Ärzte - war in den vergangenen Monaten mit mehr als 100 Artikeln in einem populären Internetforum zur Berühmtheit gelangt. Der Blogger hatte Medienberichten zufolge den Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers, eine deutliche Abwertung der südkoreanischen Landeswährung gegenüber dem Dollar und Auswirkungen der US-Finanzkrise auf die südkoreanische Wirtschaft richtig vorausgesagt. Auch hatte er sich kritisch zur Wirtschaftspolitik der Regierung in Seoul geäußert. Einige seiner Prophezeiungen trafen nicht zu.

Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers, eine deutliche Abwertung der südkoreanischen Landeswährung gegenüber dem Dollar und Auswirkungen der US-Finanzkrise auf die südkoreanische Wirtschaft richtig vorausgesagt. Auch hatte er sich kritisch zur Wirtschaftspolitik der Regierung in Seoul geäußert. Einige seiner Prophezeiungen trafen nicht zu.

Ende Dezember soll der Blogger die Öffentlichkeit unter anderem mit einem Eintrag irregeführt haben, wonach die Regierung die Banken des Landes angewiesen habe, keine Dollar mehr zu kaufen. Mithilfe dieser Maßnahme sollte der Werteverfall des südkoreanischen Won aufgehalten werden. Infolge des Blogger-Eintrags war der Andrang auf den Dollar steil nach oben gegangen und des Wechselkurs so weiter in Mitleidenschaft gezogen worden, so die Ermittler. Zur Stabilisierung des Marktes habe die Regierung einen Teil der Devisenreserven mobilisieren müssen. Der Blogger sei sich der Folgen bewusst gewesen, sagen die Staatsanwälte.

Park muss jetzt mit einer Anklage wegen Verstoßes gegen das Kommunikationsgesetz rechnen. Bei einer Verurteilung droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe. Der Verdächtige hatte die Veröffentlichung der Artikel zugegeben, jedoch gesagt, er habe mit seinen kritischen Kommentaren sozial unterpreviligierten Menschen helfen wollen. Er sei sich keiner Schuld bewusst. Zahlreiche Internetnutzer und Oppositionsabgeordnete werfen den Behörden vor, mit der Verhaftung Parks das Grundrecht auf Meinungsfreiheit zu missachten. Abgeordnete der Regierungspartei bekräftigten ihre Forderung nach einer stärkeren Kontrolle von Internet-Inhalten.

Tabelle zweispaltig

Ein Redenschreiber

Ein Journalist

Ein Rechtsanwalt

Ein Klassensprecher

Um sehr kleine Brüste

Um einen Autofahrer im Stau

Um einen Bierbauch

Um das Pfeifkonzert enttäuschter Fußballfans

Park muss jetzt mit einer Anklage wegen Verstoßes gegen das Kommunikationsgesetz rechnen. Bei einer Verurteilung droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe. Der Verdächtige hatte die Veröffentlichung der Artikel zugegeben, jedoch gesagt, er habe mit seinen kritischen Kommentaren sozial unterpreviligierten In Südkorea haben die Beiträge eines Bloggers zur Wirtschaftspolitik der Regierung angeblich zu einer Verringerung der Devisenreserven des Landes in Milliardenhöhe geführt. Es gehe um einen Schaden von schätzungsweise zwei Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro), berichtete die Zeitung "The Korea Herald" am Montag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Der Blogger, ein 30-jähriger arbeitsloser Akademiker mit dem Nachnamen Park, war am Samstag verhaftet worden. Ihm wird vorgeworfen, unter dem Pseudonym "Minerva" Falschinformationen im Internet verbreitet zu haben. Die Verhaftung hat in Südkorea mittlerweile eine heftige Debatte über freie Meinungsäußerung im Internet ausgelöst.In Südkorea haben die Beiträge eines Bloggers zur Wirtschaftspolitik der Regierung angeblich zu einer Verringerung der Devisenreserven des Landes in Milliardenhöhe geführt. Es gehe um einen Schaden von schätzungsweise zwei Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro), berichtete die Zeitung "The Korea Herald" am Montag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Der Blogger, ein 30-jähriger arbeitsloser Akademiker mit dem Nachnamen Park, war am Samstag verhaftet worden. Ihm wird vorgeworfen, unter dem Pseudonym "Minerva" Falschinformationen im Internet verbreitet zu haben. Die Verhaftung hat in Südkorea mittlerweile eine heftige Debatte über freie Meinungsäußerung im Internet ausgelöst.

DPA DPA

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