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Verkauf: Haste mal 'nen Euro?

Fragwürdiges Schnäppchen: Für nur einen Euro kaufte Textilunternehmer Wöhrl der British Airways die Fluggesellschaft Deutsche BA ab. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft hat noch nie Gewinne eingeflogen.

Der Textilunternehmer Hans Rudolf Wöhrl übernimmt die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Deutsche BA. Für einen symbolischen Kaufpreis von einem Euro ist er künftig Besitzer des größten Inlandskonkurrenten der Lufthansa. Damit ist die Muttergesellschaft British Airways ihr deutsches Sorgenkind nach einer mehr als einjährigen Käufersuche endlich losgeworden - und für Wöhrl erfüllt sich quasi zum Nulltarif der Traum vieler leidenschaftlicher Piloten. Vor fast 30 Jahren hatte der Aufsichtsratschef der Modehauskette Wöhrl bereits die Fluglinie Eurowings aus der Taufe gehoben. "Er ist ein Pionier der Regionalflüge in Deutschland", sagte ein dba-Sprecher am Montag in München.

Turbulenzen vorprogrammiert

An Bord der dba muss er sich aber erst einmal auf einige Turbulenzen einstellen. Seit der Gründung 1992 hat die Fluglinie noch nie einen Gewinn eingeflogen. Auch die Umwandlung in einen Billigflieger hat dies nicht ändern können. Durch den gnadenlosen Preiskampf über den Wolken sind die Gewinnmargen der Fluggesellschaften immer weiter geschrumpft. "Bei Ticketpreisen von 29 Euro pro Strecke kann keiner verdienen", sagt ein Branchenexperte. Einige der Billiganbieter könnten diesen Wettbewerb nicht überleben.

Der britische Billigflieger EasyJet wollte sich auf das Experiment in Deutschland erst gar nicht einlassen. Nach eingehender Prüfung ließ EasyJet eine im vergangenen Jahr vereinbarte Kaufoption fallen und stürzte die dba damit in eine ungewisse Zukunft.

Ziel: keine Marketing-Gags

Wöhrl will die gnadenlosen Preiskämpfe nicht mitmachen. Ziel müsse es sein, nicht die billigste Airline zu sein, sondern das beste Preis-Leistungsverhältnis zu bieten. "Konsequent wird die dba daher auf die im Markt üblich gewordenen Marketing-Gags mit kaum buchbaren Lockangeboten verzichten", kündigte er an.

Ganz ist British Airways das Sorgenkind noch nicht los

Um die Fluglinie überhaupt loswerden zu können, hat British Airways der Tochter eine millionenschwere Mitgift auf den Weg gegeben. So übernimmt sie vorerst die Leasingkosten für die 16 Maschinen für ein Jahr in Höhe von 36 Millionen Euro und steuert zudem eine Summe von 35 Millionen Euro für das operative Geschäft bei. Im Gegenzug will British Airways bis 2006 mit 25 Prozent an möglichen Gewinnen beteiligt werden.

"Jemand, der mit dem Herzen dabei ist"

Angesichts anhaltender Verluste hatte British Airways schon vor mehr als einem Jahr die Geduld mit der dba verloren und die Tochter zum Verkauf angeboten. Auch Wöhrl stand regelmäßig mit den Briten in Kontakt. Der Mann der CSU-Bundestagsabgeordneten Dagmar Wöhrl weiß, worauf er sich einlässt: Er saß bereits mehrere Jahre im Beirat der dba. "Ich kenne die Mannschaft seit Jahren und weiß deren Leistung zu schätzen", sagt Wöhrl. Für ihn ist der Kauf nach Einschätzung des Unternehmens auch eine Leidenschaft. "Er ist sicher jemand, der mit dem Herzen dabei ist", sagt der dba-Sprecher.

Der Unternehmer hatte 1970 gemeinsam mit seinem Bruder die gleichnamige Modehaus-Kette von den Eltern übernommen und ist seit der Umwandlung des Unternehmens in eine Familien-AG 2002 Aufsichtsratschef. Das Unternehmen hat rund 40 Filialen vor allem in Süddeutschland und erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 350 Millionen Euro.

Daniela Wiegmann / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.