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Geschenke zu Weihnachten: Gutscheine lohnen sich - vor allem für Unternehmen

Gutscheine sind eigentlich ein praktisches Geschenk - doch offenbar sind die Deutschen recht faul beim Einlösen. Und so profitieren vor allem Firmen von diesen gut gemeinten Geschenkideen.

Gutscheine als Geschenk

Gutscheine zu Weihnachten sind einbeliebtes Geschenk

Nach Weihnachten ist vor dem Umtausch-Boom: Wer zwischen den Jahren durch Deutschlands Fußgängerzonen flaniert, entdeckt meist zwei Shopping-Typen: Entweder wird das geschenkte Geld von Oma auf den Kopf gehauen - oder unliebsame Geschenke werden umgetauscht. Was man selten sieht, sind Menschen, die Einkaufsgutscheine einlösen. Dabei zählen Gutscheine zu den beliebten Geschenksorten. Laut einer Umfrage der Gutscheinseite "Retailmenot" hat schon die Hälfte der Deutschen Gutscheine verschenkt. Blöd nur: Eingelöst werden diese Platzhalter selten.  

Gutscheine - ein lukratives Geschäft für Händler

Wer auf Nummer sicher gehen will, schenkt einen Gutschein. Das ist bequem, spart Zeit und verhindert einen Fehlkauf. Doch ist es tatsächlich immer der Beschenkte, der am meisten davon profitiert? Nein, denn ein erheblicher Teil der Gutscheine wird nie eingelöst. "Für Händler ist das ein sehr lukratives Geschäft", sagt der Marketingwissenschaftler Thorsten Hennig-Thurau von der Universität Münster. Ihm zufolge liegt die Verfallsquote von Geschenk-Gutscheinen zwischen zehn und 50 Prozent.

Gutscheine vergammeln in Schubladen

Auch andere Studie zeigen: Jeder dritte Gutschein vermodert im Durchschnitt in der Schublade und wird nie eingelöst. Ein prima Geschäft für den Handel - und zwar für die stationären Händler vor Ort und die Onlineshops gemeinsam. Laut des Handelsverbands Deutschland (HDE) sind in diesem Jahr Gutscheine im Wert von rund drei Milliarden Euro gekauft worden, berichtet die "Welt". Ein lukratives Geschäft, denn rein statistisch streichen die Händler rund eine Milliarde Euro ein - und das vorab. Waren oder Dienstleistungen werden dafür nicht verlangt. 

Inzwischen bietet nahezu jedes Geschäft Gutscheine zum Verschenken an. Für Unternehmen sei das eine professionelle Marketing-Methode und ein Mittel der Kundenbindung, erklärt Hennig-Thurau. Nach Angaben des HDE machen die Händler das große Gutschein-Geschäft in der Vorweihnachtszeit. Den größten Umsatz gebe es im November und Dezember, sagt ein Sprecher. "Zu Weihnachten ist das Interesse der Kunden an Gutscheinen in etwa doppelt so groß wie sonst", meint auch Hennig-Thurau. Generell sei das Interesse an Gutscheinen in den vergangenen Jahren nur leicht gewachsen. "Es gibt einen gewissen Prozentsatz an Menschen, die Gutscheine verschenken, um diese wird nun intensiver gerungen."

Beim Gutschein draufzahlen

Gutscheine haben für Firmen weitere Pluspunkte. So nutzen die Beschenkten den Coupon gerne, um sich teurere Anschaffungen zu leisten - und legen noch Geld drauf. "Die Mehrheit der Kunden überschreitet den Gutscheinbetrag und kauft viel mehr ein", zitiert die "Welt" das Fachportal "Business Netz". Doch Gutscheine können für Händler noch viel mehr, nämlich Neukunden locken. Menschen, die noch nie einen Fuß in ein bestimmtes Geschäft gesetzt oder in einem Onlineshop gekauft haben, werden mit dem Gutschein dorthin gelockt. Dass Gutscheine oder Rabattcoupons eine lohnende Marketingmaßnahme sind, sieht man schon an den beigefügten Gutscheinen bei Online-Bestellungen. Diese günstigen Angebote sollen neue Kunden locken. "Rabatt-Gutscheine sind ein mächtiges Marketing- und Vertriebsinstrument", sagt Carsten Schwecke, Geschäftsführender Gesellschafter von AffiliPRINT, die jährlich das GutscheinBarometer durchführen.

Gutscheine sind zeitlich begrenzt

Dass viele Gutscheine ungenutzt in Vergessenheit geraten, liegt nicht zuletzt an der zeitlichen Begrenzung. Gutscheine haben eine Verjährungsfrist von drei Jahren. Das musste auch Amazon hinnehmen. Der Onlinehändler hatte Gutscheine auf ein Jahr begrenzt - das Oberlandesgericht München kassierte diese Praxis. Bei Sportereignissen oder Kulturveranstaltungen können hingegen kürze Verjährungsfristen gelten. "Zum Beispiel kann ein Gutschein über eine Dienstleistung – etwa eine Stadtrundfahrt oder eine Kosmetikbehandlung – durchaus auf ein Jahr befristet sein, wenn im nächsten Jahr Lohn- und sonstige Kosten ansteigen werden und damit der Wert der Dienstleistung nicht mehr dem ursprünglichen Wert des Gutscheins entspricht", heißt es bei der Verbraucherzentrale Hamburg. "Die Möglichkeit der Befristung auf unter drei Jahre gilt aber unserer Ansicht nach nicht für Gutscheine über einen bestimmten Geldbetrag."

Keine Auszahlung von Gutscheinbeträgen

Praktisch für den Handel: Ausgezahlt werden Gutscheine eigentlich nie. Zwar sind solche Coupons ein praktisches Geschenkt. Doch Verbraucherschützer raten, sich vor dem Schenken ein paar Gedanken zu machen. "Wenn Sie einen Gutschein verschenken, prüfen Sie vorher, ob der Beschenkte mit diesem Gutschein überhaupt etwas anfangen kann – eine Auszahlung des Geldbetrags ist in aller Regel nicht möglich."

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(