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Harter Lockdown Laschet appelliert, Weihnachtsgeschenke nicht online zu kaufen – er rät zu Einzelhandels-Gutscheinen

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) im nordrhein-westfälischen Landtag
Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) im nordrhein-westfälischen Landtag
© Fabian Strauch / DPA
Im nordrhein-westfälischen Landtag rät Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), keine Weihnachtsgeschenke online zu bestellen. Stattdessen sollten Gutscheine für den Einzelhandel gekauft werden, die sich nach dem Lockdown einlösen lassen.

Zur Unterstützung des Einzelhandels im Lockdown hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Menschen aufgerufen, Gutscheine zu kaufen, anstatt im Internet Weihnachtsgeschenke zu bestellen. "Wir haben auch die Pflicht zur Solidarität gegenüber denjenigen, die zur Eindämmung der Pandemie ihre Türen schließen und so enorme Einnahmeeinbußen hinnehmen müssen", sagte Laschet am Dienstag in einer Sondersitzung des Landtags in Düsseldorf. Ohne Namen zu nennen, verwies er darauf, dass die Online-Konzerne in Europa keinen Cent Steuern zahlten – zu Lasten derer, die jetzt einen Beitrag in der Pandemie leisteten. 

Lockdown gilt voraussichtlich bis zum 10. Januar

"Vielleicht muss jetzt nicht jedes Geschenk die nächsten Tage noch online bestellt werden", sagte Laschet. Der Einzelhandel vor Ort werde sich aber freuen, wenn Gutscheine gekauft würden, die nach der Wiedereröffnung der Geschäfte eingelöst werden könnten. "Staatshilfen sind das eine, persönliche Solidarität mit Händlern vor Ort, die um ihre Existenz kämpfen, sind das andere", sagte Laschet. "Ich jedenfalls werde es so machen." Von Mittwoch an gilt in Deutschland bis voraussichtlich zum 10. Januar ein harter Lockdown. Der Einzelhandel wird weitgehend geschlossen. Ausnahmen sind etwa der Lebensmittelhandel, Apotheken und Drogerien.

fis DPA

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