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Weihnachtsbäume werden teurer: Mit diesen Tipps finden Sie den perfekten Weihnachtsbaum fürs Fest

Weihnachtsbäume werden wegen der Dürre im Sommer in diesem Jahr teurer - zumindest in einigen Regionen. Wer dennoch einen Christbaum zum Fest schmücken möchte, sollte diese Tipps beachten.

Weihnachtsbaum kaufen

Weihnachtsbaum kaufen - worauf Kunden jetzt achten müssen

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Es war ein Rekordsommer: Wochenlang Sonnenschein und hohe Temperaturen machten den Urlaub am Mittelmeer überflüssig, "la dolce vita" war auch im hohen Norden Deutschlands möglich. Doch der Sommer hat seinen Preis: Nicht nur Gemüse wird teurer - auch die Weihnachtsbäume werden 2018 kein Schnäppchen. Hintergrund der Preiserhöhungen: Die Produzenten mussten deutlich mehr gießen, das treibt den Preis in die Höhe. Laut dem Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger sei ein Plus ab 50 Cent bis zu einem Euro pro laufendem Meter möglich. "Die A-Qualität Nordmanntanne liegt zwischen 18 bis 24 Euro pro laufenden Meter (2017 lag der Höchstpreis laut Verband bei 23 Euro), die A-Qualität Blaufichte zwischen 10 bis 16 Euro und die Rotfichte zwischen 6 und 10 Euro", so der Verband.

Teuer wird es vor allem in Regionen mit sandigen Böden, da dort die Dürre besonders hart zugeschlagen hat, berichtet die "Bild-Zeitung". Betroffen sei beispielsweise Brandenburg. In Bayern hingegen seien keine großen Preissprünge zu erwarten. 

Was Sie beim Weihnachtsbaum kaufen beachten sollten

Wer gerne einen Tannenbaum habe möchte, sollte nicht zu früh kaufen, da der Baum in beheizten Räumen schneller austrocknet. Verkauft werden die Bäume bereits, spätestens zum ersten Advent zieht der Verkauf aber an. Kunden sollten darauf achten, dass der Baum aus der eigenen Region kommt. Dann haben die Christbäume keine langen Wege hinter sich, die sie beschädigen oder austrocken lassen können. Besonders viel Spaß macht es, den Weihnachtsbaum selbst zu schlagen. Informationen bieten Forstämter und Baumschulen, auch einige Bauernhöfe haben manchmal Pflanzungen. Auf "proplanta.de" werden deutschlandweit Orte angezeigt, wo Kunden ihre Bäume selbst schlagen dürfen. Aber Vorsicht: In irgendeinen Wald zu fahren und Bäume zu fällen, ist illegal und zieht ein Bußgeld nach sich. Die Höhe der Strafe variiert in Deutschland: In Bayern geht es bei 50 Euro los (und geht bis 5000 Euro), in Niedersachsen werden mindestens 100 Euro fällig (und maximal 12.500 Euro). 

Nach dem Kauf sollte man auf die richtige Lagerung achten: Möglichst im Netz an einer sonnen- und windgeschützten Stelle aufbewahren, am besten im Freien, in der Garage oder dem Keller. Der Baum trocknet weniger schnell aus, wenn er in einen Eimer mit Wasser gestellt wird und man ihn zuvor um rund zwei Zentimeter anschneidet. 

Weihnachtsbäume brauchen in der Wohnung viel Wasser

Einen Tag vor Weihnachten kann der Christbaum dann ins Haus umziehen. Dann hat er Zeit genug, um die Äste wieder fallen zu lassen - schließlich stand er schon eine gewisse Zeit im Netz. Unbedingt sollte der Baum im Wasser stehen. Als Faustformel gilt: Bis zu zwei Liter verbraucht ein Zwei-Meter-Baum pro Tag. Also während der Feiertage den Wasserstand im Weihnachtsbaumständer prüfen. Und: Auch hier ist es ratsam, den Baum noch einmal abzusägen, bevor er im Ständer landet. Das verbessert die Wasseraufnahme. Der perfekte Ort in der Wohnung ist weit entfernt von Heizkörpern oder anderen Wärmequellen. Die trocknen das Bäumchen zusätzlich aus. 

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