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Vom Onlinehändler zur Fashionplattform: Zalando übernimmt Mode-Messe Bread & Butter in Berlin

Zalando kauft die Berliner Fashion-Messe Bread & Butter. Durch den Kauf will Zalando zu einer Modeplattform abseits des Internets werden. Auch Events wie das Coachella-Festival seien denkbar.

Zalando wandelt sich vom reinen Onlinehändler zur Modeplattform.

Zalando wandelt sich vom reinen Onlinehändler zur Modeplattform.

Der Online-Modehändler Zalando baut sein Geschäftsmodell auch außerhalb des Internets aus und übernimmt die Berliner Fashion-Messe Bread & Butter. Die Übernahme der Veranstaltung soll bereits im Spätsommer diesen Jahres vollzogen werden, schreibt die Branchenseite "Onlinehändler News". Damit würde die Messe nur noch in diesem Jahr wie gewohnt stattfinden. Bread & Butter war wirtschaftlich in Schieflage gerutscht und musste Insolvenz anmelden.

Es gilt allerdings als sicher, dass Zalando die Messe weiterhin in Berlin belassen will und auch das Tempelhof-Gelände als Event-Fläche nutzen wird. In der Übernahme sei auch der Mietvertrag für das Gelände beinhaltet und auch das bisherige Team gehöre zu dem Deal, schreibt "Onlinehändler News". Künftig solle die Messe noch stärker den Konsumenten und Fashionistas in den Mittelpunkt rücken.

Onlinehändler und Fashion-Festival

„Berlin ist Zalando. Berlin ist Bread & Butter. Die Zukunft der Mode liegt nicht im reinen B2B-Geschäft, sondern im Konsumentenmarkt“, sagt ein Zalando-Sprecher gegenüber dem Einzelhandelsportal "Schuhkurier". Man wolle künftig zweimal im Jahr Events mit großen Marken und interessanten Leuten nach Berlin locken.

Zalando will in die Offline-Welt

Die Verbindung von Event und Mode bietet für Zalando gleich mehrere Vorteile. Zum einen schafft der Internethändler so den Sprung in die Offlinewelt. Durch glamouröse Veranstaltungen kurbelt das Unternehmen nicht nur die Verkäufe an, sondern poliert auch das eigene Markenimage auf. So lässt der Zalando-Sprecher durchblicken, dass Veranstaltung wie das Coachella-Festivals in den USA denkbar seien. Das Modehaus H&M entwickelt für das US-Outdoor-Event, das von zahlreichen Promis besucht wird, eine eigene Modekollektion. Über den Kaufpreis für die Messe wurden Stillschweigen vereinbart.

Katharina Grimm
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.