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Neues Versandmodell: Zalando plant Lieferung innerhalb von 30 Minuten

Das Online-Modehaus Zalando will Pakete künftig noch viel schneller zum Kunden bringen. Innerhalb von 30 Minuten sollen sie dann vor Glück schreien können. Möglicht macht dies ein neues Logistikkonzept.

Eine halbe Stunde - so schnell will Zalando künftig Pakete ausliefern.

Eine halbe Stunde - so schnell will Zalando künftig Pakete ausliefern.

Der Berliner Online-Modehändler Zalando beschleunigt den Ausbau seiner Technologie-Plattform und geht dabei verstärkt ins Ausland. In Helsinki wird ein neues Entwicklungszentrum eröffnet, wie Vorstandsmitglied Robert Gentz der "Berliner Morgenpost" von Montag sagte. Dort sollen vor allem mobile Anwendungen zur Ausweitung des Geschäfts entwickelt werden.

Schrei vor Glück in 30 Minuten

Zalando plant zudem laut Gentz eine Zustellung nach Bestellung binnen einer halben Stunde. Dazu sollen künftig Waren von lokalen Geschäftspartnern den Kunden verfügbar gemacht werden. Eigene Filialen plant das Unternehmen bisher nicht. 

Nit diesen Plänen steht das Online-Modehaus nicht allein. Auch andere Händler, wie Amazon, suchen nach schnelleren Liefermöglichkeiten, um die Grenze zwischen staionärem Handel und der Online-Shoppingwelt zu verkleinern. Bislang gilt: Wer schnell etwas braucht, geht besser direkt einkaufen und vermeidet das Online-Shopping, denn trotz der schnellen Auslieferung, wie sie beispielsweise Amazon für seine Prime Kunden anbietet, vergehen in der Regel dennoch ein bis zwei Tage. Der Schritt, in Ballunsgebieten innerhalb von Minuten den bestellten Artikel zum Kunden zu bringen, könnte dne Wettbewerb also stark verändern.

Zalandos neue Tech-Standorte

Zalando arbeitet aber nicht nur am schnelleren Versand, sondern auch am Ausbau der Technik. Im April hatte der Online-Händler bereits in Irland seinen ersten Technologie-Standort außerhalb Deutschlands angekündigt.

In Dublin sollen in den nächsten drei Jahren bis zu 200 Arbeitsplätze für Daten-Analysten und Software Entwickler geschaffen werden. Zugleich solle auch der Tech-Bereich in Deutschland mit über 700 Mitarbeitern schneller ausgebaut werden, hieß es damals. Zalando will unter anderem das Einkaufserlebnis besser auf einzelne Nutzer zuschneiden.

kg / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.