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Triebwerk abgeschaltet Startabbruch in letzter Sekunde: Elon Musks SpaceX-Prototyp muss am Boden bleiben

Starship-Prototyp der Firma SpaceX
Dieser "Starship"-Prototyp sollte am Dienstag erstmals auf eine Höhe von 12,5 Kilometern geschickt werden. Doch 1,3 Sekunden vor dem Start musste abgebrochen werden.
© SpaceX / AFP
Kleiner Rückschlag für SpaceX-Chef Elon Musk. Am Dienstag musste der Test eines "Starship"-Prototypen 1,3 Sekunden vor dem Start in Florida abgebrochen werden. Die Rakete sollte 12,5 Kilometer in den Himmel steigen.

Nur 1,3 Sekunden vor dem Start hat ein Problem mit dem Triebwerk zum Abbruch eines Tests der neuen Rakete der Raumfahrt-Firma SpaceX geführt. Der Versuch, bei dem der "Starship"-Prototyp mit der Seriennummer 8 auf eine Höhe von rund 12,5 Kilometern steigen sollte, soll in den kommenden Tagen nachgeholt werden. Bei den vorherigen Tests wurden die Prototypen nur auf rund 150 Meter hochgeschossen. Ziel der Versuche ist, einzelne Elemente der neuen Rakete zu testen. "Starship" soll nach Plänen des SpaceX-Chefs Elon Musk irgendwann Fracht und Menschen zum Mond und zum Mars befördern.

SpaceX twittert: Triebwerk automatisch abgeschaltet

Der Abbruch am Dienstag wurde durch die automatische Abschaltung des Triebwerks der Rakete ausgelöst, wie SpaceX bei Twitter mitteilte. Musk will "Starship" komplett wiederverwendbar machen. Bei den aktuellen "Falcon"-Raketen von SpaceX landet nur ein Teil der Stufen wieder auf der Erde, um erneut eingesetzt zu werden.

SpaceX entwickelt und testet die Raketen in Texas. Musk gab am Dienstag in einem Interview des "Wall Street Journal" bekannt, dass er unter anderem deshalb von Los Angeles dorthin umgezogen sei. Außerdem baut der Elektroauto-Hersteller Tesla, dessen Chef Musk ebenfalls ist, in Texas gerade eine neue Fabrik. Dort sollen der Pick-Up "Cybertruck" und der Elektro-Sattelschlepper der Firma gebaut produziert werden.

js DPA

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