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Telekom: Vom Börsenliebling zum Gerichtsfall

Enttäuschte Kleinanleger ziehen gegen die Telekom vor Gericht. Rund 14.000 Aktionäre wollen von den Richtern klären lassen, wer die Schuld am Kurseinbruch der "Volksaktie" trägt.

Im Streit zwischen enttäuschten Kleinanlegern und der Deutschen Telekom AG findet am Dienstag die erste Verhandlung vor dem Landgericht Frankfurt statt. Der Vorsitzende Richter der 7. Kammer für Handelssachen hat aus den mehr als 2.100 Klagen zehn Pilotverfahren ausgesucht, über die zunächst ausschließlich verhandelt wird. Die Fälle enthalten nach Auffassung des Gerichts alle wichtigen rechtlichen Probleme. Die meisten der mehr als 14.000 Anleger verlangen Schadensersatz für erlittene Kursverluste seit dem dritten Börsengang im Jahr 2000. Damals erstandene Wertpapiere sind heute nur noch rund ein Viertel wert.

Zentrale Punkte der Klagen sind meist die angeblich weit überhöhte Bewertung der Telekom-Immobilien und die zum dritten Börsengang schon weit vorangeschrittene, aber nicht publizierte Milliarden-Akquisition des US-Mobilfunk-Unternehmens VoiceStream. Die Haltung der Telekom war bislang kompromisslos: Die Bewertung der Immobilien sei fehlerlos und der Kursrutsch der T-Aktie an der Börse von externen Faktoren bestimmt gewesen. Neben der Telekom ist auch die Bundesrepublik mit ihrer Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beklagt. Sie hatte 15 Milliarden Euro aus dem Börsengang erlöst. Einige Kläger haben sich auch die Konsortialführerin Deutsche Bank und den damaligen Telekom-Chef Ron Sommer als Gegner ausgesucht.

Langer Prozess erwartet

Mit einer schnellen Entscheidung wird nicht gerechnet, wenn auch einzelne Klägeranwälte die Fehlerhaftigkeit des Verkaufsprospektes und damit die Haftung der Telekom bereits für klar erwiesen halten. Die Immobilienbewertung ist auch ein zentraler Punkt der gegen die Telekom gerichteten strafrechtlichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bonn, die einen Teil ihrer Akten zur Verfügung gestellt hat. Ein detailliertes Gutachten zu dem in der Folge kräftig abgewerteten Immobilienvermögen des ehemaligen Staatsunternehmens würde nach bisherigen Schätzungen rund 17 Millionen Euro kosten.

DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?