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Schlechter Scherz mit Folgen Dieser Verwendungszweck in einer Überweisung kann großen Ärger verursachen

„Für Koks und Nutten“ – ein beliebter Verwendungszweck für Überweisungen.
Der witzig gemeinte Spruch kann allerdings für viel Ärger sorgen.
Wer eine Überweisung tätigt, muss einen Verwendungszweck eintragen.
Normalerweise gehört in das Feld die Rechnungsnummer oder eine kurze Erklärung.
Doch manche Menschen finden das zu langweilig.
So entstehen unpassende Verwendungszwecke wie „Danke für die Niere“ oder „Geld stinkt nicht“.
Auch Sätze wie „Danke für letzte Nacht“ oder „Suche reife Frauen ab 60“ eignen sich nicht für den Zahlungsverkehr.
Die Banken sind verpflichtet, die Überweisung bei solchen Formulierungen auf den Verdacht von Betrug oder Geldwäsche zu überprüfen.
Eine Software durchsucht die Verwendungszwecke nach Auffälligkeiten – welche spezifischen Worte Verdacht erregen, verraten die Banken aber nicht.
Verhärtet sich eine Bezichtigung, kann es zu Ermittlungen kommen.
Solche Scherze können also dazu führen, dass plötzlich die Polizei vor der Tür steht.
Wiederholt lustig gemeinte Verwendungszwecke können auch ein Kündigungsgrund für die Bank sein.
Beim nächsten Mal also lieber einen ernstgemeinten Überweisungsgrund eintragen.
Oder etwas weniger verdächtigeres wie „Wer das liest, ist doof“. 
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Der Verwendungszweck bei Überweisungen dient als kurze Erklärung für den Empfänger. Doch manche Menschen machen sich einen Spaß und benutzen zwielichtige Sätze. Diese Formulierungen sollten Sie bei der nächsten Überweisung nicht wählen.

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