Der erste Schritt der Behandlung ist, den Auslöser konsequent zu meiden. Jedoch gelingt es nicht immer, den Übeltäter überhaupt zu finden. Und falls dies gelingt, kann es trotzdem schwierig bis unmöglich sein, ihm aus dem Weg zu gehen, etwa wenn es sich um physikalische Reize wie Kälte oder Wärme handelt.
In den meisten Fällen löst der Botenstoff Histamin aus den Mastzellen - das sind körpereigene Abwehrzellen - die Quaddeln aus. Gegen Histamin helfen so genannte Antihistaminika. Das sind gut verträgliche Allergietabletten, die nicht abhängig machen. Bei einer chronischen Nesselsucht etwa müssen Betroffene die Mittel oft mehrere Monate hindurch regelmäßig einnehmen.
Oftmals ist bei dieser Behandlung die Tablettenmenge höher als auf dem Beipackzettel angegeben. Das liegt daran, dass die Dosierung meist für Heuschnupfenpatienten berechnet ist. Reicht die Standard-Dosis nicht aus, empfehlen Experten ihren Kollegen eine Erhöhung auf das bis zu Vierfache der Menge, um die Nesselsucht zu behandeln.
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