Die wichtigste Maßnahme der Therapie lautet zunächst Verzicht: Der Auslöser sollte vom Speiseplan verschwinden. Bei starken Beschwerden ist es ratsam, einen Facharzt aufzusuchen. Der kann Medikamente empfehlen, um die Symptome zu mildern, etwa Antihistaminika, bis der Auslöser identifiziert ist. So lange die Untersuchung noch andauert, können Betroffene vorbeugend sämtliche Fertigprodukte meiden, die Zusätze wie Farb- und Konservierungsstoffe enthalten, und diese Diät zuverlässig drei Wochen lang einhalten. Eine selbst auferlegte Schonkost sollte aber nicht über einen längeren Zeitraum erfolgen - und erst recht nicht ohne ärztliche Betreuung.
Der Verzicht muss aber nicht ewig währen. Anders als bei einer echten Allergie, wo bereits kleinste Mengen zu Beschwerden führen, hängt eine pseudoallergische Reaktion oft von der verzehrten Menge des Auslösers ab. Daher wird der Arzt bestimmte Lebensmittel nach der Auszeit langsam wieder einführen. Dabei versucht er herauszufinden, wie viel davon der Patient verträgt, ohne darauf zu reagieren. Manchmal verschwinden Pseudoallergien auch von selbst wieder, sodass regelmäßig überprüft werden sollte, ob die Schonkost überhaupt noch nötig ist.