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14. Dezember 2007, 18:00 Uhr

Musik sammeln

Schluss mit teurer Musik. Das kostenlose "Nexus Radio" spielt 7.205 Radiostationen aus dem Internet ab. Die Musik kann gleich mitgeschnitten und im MP3-Format auf der Festplatte gespeichert werden.

Tausende Radiostationen auf einen Klick bietet das kostenlose Programm Nexus Radio© Hersteller

Die meisten Anwender nutzen bereits eine schnelle Internet-Verbindung. Da bleibt beim Surfen noch immer ausreichend Bandbreite übrig, um Online-Radio zu hören. Das kostenlose Programm "Nexus Radio" kennt bereits von Hause aus 7.205 Radiostationen aus aller Welt, die sich per Mausklick empfangen lassen. Zur besseren Orientierung im Programm sind die Stationen auf 38 Genres verteilt. So ist es kein Problem, gezielt die Sender aufzuspüren, die sich dem Folk, dem Blues, dem Jazz oder dem Funk widmen. Auch eher "seltene" Musikgenres wie Ska, Punk oder Eclectic werden von der Software bestens bedient. Wer auf die aktuellen Charts steht, Techno und Rap mag oder lieber den Oldies lauscht, kommt auch auf seine Kosten.

Passend zu allen Sendern nennt Nexus Radio nicht nur den Namen, sondern auch die Bitrate. Je höher die Bitrate ausfällt, umso mehr Bandbreite der Internet-Verbindung verschlingt die Station beim Empfang, weil mehr Daten pro Sekunde übertragen werden. Dafür klingt die Musik auch besser. Eine Bitrate von 128 ist optimal, alles darunter ist okay, aber nicht mehr CD-Qualität. Mit "Connect" wird eine schnelle Verbindung zum Sender aufgebaut. Wer möchte, kann eine gelungene Radiostation gleich in die eigene Favoritenliste übernehmen, sich Informationen zum Sender zeigen lassen oder die Charts der Station abrufen - dies aber nicht im Client der Software, sondern stattdessen direkt im Web-Browser.

Automatischer Schnitt und Autofade

Mit Nexus Radio ist es überhaupt kein Problem, einen Sender zu finden, der die eigene Lieblingsmusik spielt. Mit dem Record-Knopf lässt sich gleich die Aufnahme starten. Das Programm zeichnet die Musik im MP3-Format bei frei wählbarer Bitrate auf. Dabei werden die Dateien bereits automatisch beschnitten, mit einem Autofade versehen und mit ordentlichem Namen ausgestattet im selbst vorgegebenen Zielverzeichnis auf der lokalen Festplatte gespeichert. Damit die aufgezeichnete Musik auch zu verwenden ist, muss der Anwender freilich einen Sender finden, bei dem der Moderator nicht mitten in den Song hineinsabbelt. Die Aufnahme von Songs aus dem Internet ist übrigens noch legal, ebenso wie das Aufnehmen von "normalen" Radiosendern mit dem Kassettendeck der klassischen HiFi-Anlage.

Zur Software gehört auch eine kleine Toolbar, die sich bei der Installation aktivieren lässt. Sie erscheint im Internet Explorer und erlaubt es, die eigenen Lieblingsradiosender direkt im Web-Browser auszuwählen.

Download beim Hersteller: www.nexusradio.com

Nexus Radio 2.2
System ab Windows 98
Autor Egisca Corp.
Preis Freeware
Größe ca. 7,4 MB
Carsten Scheibe
 
 
KOMMENTARE (3 von 3)
 
RolfZinner (17.12.2007, 12:10 Uhr)
Warum so schwer?
Das Aufzeichnen von Internetradio ist schon fast so alt wie das Internet selbst. Vor gut 5 Jahren wurden auf der IFA die ersten Produkte vorgestellt. Die markieren heute alle möglichen Arten von Musik auf den PC oder exportieren auchgleich auf den iPod oder das iPhone. Vorreiter für diese Art von Aufzeichnung ist die Software ClipInc. die heute bereits auch die Musikvideos mit liefert.
Das es legal ist eine Privatkopie zu erstellen ist auch nicht wirklich neu und wurde jetzt noch einmal bestätigt.
x-black (16.12.2007, 10:27 Uhr)
Selber DAU !
Entscheidend ist doch von wem die Datei kommt. Eine *.exe vom cia oder von Herr n Schäuble würde ich auch nicht öffnen. Die von Herrn Scheibe schon.
schlotti (13.12.2007, 01:28 Uhr)
Oh mein Gott!!
Da gibt man sich redlich Mühe, die Leute in seinem Bekanntenkreis davon zu überzeugen, keine ausführbaren Dateianhänge zu öffnen...
Man redet sich den Mund fusselig, die Finger von ausführbaren Dateien zu lassen...
Lautstark brüllt man die DAU's an: "Keinen Doppelklick auf exe, com, bat, vbs usw."!
Dann kommt so ein "toller" Tipp.
Wie bitte soll denn ein Laie entscheiden können, um was es sich bei der Datei tolles_video.exe tatsächlich handelt?
Wirklich gut, Herr Scheibe!
MfG,
Schlotti
 
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