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31. Juli 2011, 21:02 Uhr

Widerspruch gegen Microsofts Straßenbilder jetzt möglich

Hauseigentümer und Mieter können von nun an bis Ende September Widerspruch gegen die Veröffentlichung ihrer Hausfassade beim geplanten Straßenbilderdienst von Microsoft, Bing Maps Streetside, einlegen.

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Microsoft lässt sich für Bing Streetside von den Autos des Kartenherstellers Navteq helfen© Daniel Karmann/DPA

Vom 1. August an kann man gegen Abbildungen bei Bing Maps Streetside Widerspruch einlegen. Neben dem Onlineformular kann man sich das Formular auch mit der Post zuschicken lassen. Die Frist für diesen Vorab-Widerspruch endet am 30. September. Danach kann man auch Einspruch einlegen, sobald die Panoramabilder veröffentlicht sind. Dies ist ab Herbst 2011 geplant. Die Zwei-Monats-Frist gilt für ganz Deutschland unabhängig davon, ob Microsoft bereits Aufnahmen der jeweiligen Region gemacht hat.

"Wir respektieren den Wunsch mancher Bürger, sich präventiv gegen die Veröffentlichung von Fotos ihrer Häuser im Internet zu wenden", erklärte Severin Löffler, Leiter der Rechtsabteilung bei Microsoft Deutschland. Ein ähnliches Verfahren wurde im vergangenen Jahr auch vor dem Start von Google Street View praktiziert. Beide Angebote zeigen die Straßenansichten von ausgewählten Städten in einer Panorama-Darstellung.

Datenschützer hatten verlangt, dass Microsoft vor dem Start seines Dienstes Bing Maps Streetside eine ähnliche Widerspruchsmöglichkeit einräumt wie Google. Vor einem Monat akzeptierte Microsoft die Forderungen und erzielte eine Einigung mit dem zuständigen Landesamt für Datenschutzaufsicht in Bayern.

san/AFP/DPA
 
 
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