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23. Dezember 2009, 13:42 Uhr

Facebook-Boom erhöht Scheidungsrate

Ein überraschender Nebeneffekt von Online-Netzwerken offenbart sich gerade in Großbritannien. Anwälten zufolge lassen dort Plattformen wie Facebook die Scheidungsrate rapide in die Höhe schnellen. Bereits für jede fünfte Trennung sei ein Facebook-Flirt der Grund.

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Beliebte Treffpunkte - auch für so manchen Flirtwilligen: Online-Plattformen wie Facebook und Co.© Sean Kilpatrick/AP

Der Boom von Online-Netzwerken wie Facebook treibt laut Medienberichten die britische Scheidungsrate in die Höhe. Anwälte hätten demnach deutlich mehr Aufträge von Eheleuten erhalten, die auf solchen Internetseiten eine Affäre ihres Partners aufgedeckt haben. In jeder fünften Ehetrennung werde ein ausufernder Facebook- Flirt gegenwärtig als Scheidungsgrund angegeben - Tendenz steigend, sagte ein Sprecher einer Anwaltskanzlei dem "Daily Telegraph".

"Die gängigste Ursache scheinen Leute zu sein, die unangemessen über Sex mit Leuten chatten, mit denen sie es eigentlich nicht tun sollten", sagte der Geschäftsführer von Divorce-Online, Mark Keenan, dem Blatt. Auch seine Firma könne jede fünfte Scheidung ursächlich mit Facebook verknüpfen.

Gelangweilte Ehemänner machen ihre erste Liebe ausfindig

Die wachsende Beliebtheit privater Interaktionsplattformen verlocke laut Scheidungsexperten immer mehr Menschen, den aktuellen Partner zu betrügen. Gelangweilte Ehefrauen und -männer würden ihre alte Flamme oder die erste Liebe wieder ausfindig machen, kontaktieren und sich mit ihnen unter Umständen auch in der realen Welt treffen. In einem passwortgeschützten Bereich können sich Nutzer intime Nachrichten austauschen, die auf dem eigenen Computer keine verdächtigen Spuren hinterlassen. Gespeichert werden sie auf dem Zentralrechner des Netzwerkes.

Auch Computerfirmen profitieren dem Bericht zufolge von dem Boom. Mehrere Ehepartner hätten sie beauftragt, die Passwörter zu knacken und so Zugang zum Profil und den Nachrichten ihres Partners zu erhalten. Spezielle Software ermögliche es außerdem, das gesamte Surfen im Internet zu verfolgen.

Facebook gilt mit 350 Millionen Nutzern als das weltweit aktivste Kommunikationsnetzwerk. Jedes zweite Mitglied besucht es täglich, um zu sehen, was "Freunde" auf der weiten Welt - oder in den eigenen vier Wänden - treiben. Eine 35-jährige Britin fand über Facebook heraus, dass sich ihr Ehemann von ihr trennt. Eine 28-Jährige beendete ihre Ehe, nachdem sie feststellte, dass ihr Mann eine Affäre mit einer anderen Frau im Internet hat, die er nie getroffen hat.

DPA
KOMMENTARE (3 von 3)
 
rennschnecke (25.12.2009, 10:01 Uhr)
zu facilidad...
Recht hat er !
Übrigens facebook ist schon wieder
out !!.......sorry, es ist aber auch total bescheuert !
facilidad_de_ser (24.12.2009, 00:01 Uhr)
Kann ich mir gut vorstellen...
..ich hab Freunde, die den ganzen Tag irgend einen Stuss auf facebook posten: "Ich bin müde", "Ich hab Hunger", "Ich schau jetzt einen Film".
Andere fahren für 3 Monate nach Asien, um dort mindestens 4 Stunden täglich anderen Stuss zu posten, oder Videos für youtube machen, die dann ganze 4 Leute anschauen.

Das kanns doch wohl nicht sein...
filibuster123 (23.12.2009, 23:16 Uhr)
...kiss the trafic light
...my godness...where are we?..let him kiss the light post with minus 20 degrees..with his tongue....
.we will se what will behappen....sorry....the world is facing much problems ...you make me kidding...
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