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Deutsche Telekom-Unternehmen und Kabelanbieter stellen die gleichberechtigte Übertragung aller Daten im Internet - die sogenannte Netzneutralität - in Frage. Wer viel Datentransfer verursacht, soll auch dafür zahlen. Aber es soll auch Ausnahmen geben.
Deutsche Telekom-Unternehmen und Kabelanbieter stellen die gleichberechtigte Übertragung aller Daten im Internet - die sogenannte Netzneutralität - in Frage.
Netzneutralität, das klingt sehr sperrig. Dahinter verbirgt sich aber ein Prinzip, dessen Abschaffung für alle Internetnutzer Konsequenzen hätte. Warum, wird in diesen Fragen und Antworten deutlich.
In den USA ist der Streit um die so genannte Netzneutralität wieder entfacht. Die Regierung fordert, dass Internetanbieter die Übertragungsgeschwindigkeiten nicht vom Inhalt der transportierten Daten abhängig machen dürfen. Die Provider verwahren sich gegen staatlichen Einflussnahme.
Google kämpft seit jeher für ein Web, in dem alle gleichen Regeln unterliegen - der jüngste Vorstoß des Konzerns lässt aber erahnen: Einige Nutzer sollen etwas gleicher sein.
Angesichts des rasant wachsenden Datenvolumens im Internet müssen die Netzbetreiber ihre Leitungen permanent aufrüsten. Dafür wollen sie von Bandbreitenfressern wie Youtube entschädigt werden. Droht die Internet-Maut? In den USA wird gestritten - sogar im Kongress.
Es ist vorerst nur ein Versuch, aber einer, der für große Aufmerksamkeit sorgt. Google baut sich die eigene Datenautobahn und will in den USA mindestens 50.000 Haushalte mit einem schnellen Internetzugang ausstatten.
Wer flüstert Politikern in Berlin und Brüssel die entscheidenden Sätze ein? Unternehmen haben dafür mächtige Lobby-Verbände. Eine neue Organisation will jetzt die Interessen der Internetnutzer vertreten. Entscheidend ist, ob die Netzgemeinde mitspielt - und zahlt.
Das Netz ist zum mächtigen Bürgermedium geworden. Den Regierenden ist ein neuer Gegenspieler erwachsen - ob sie Ben Ali, Mubarak oder Guttenberg heißen. Entsteht hier eine neue fünfte Gewalt?
Das Internet steht vor einem grundlegenden Umbruch: In den USA wurden die Spielregeln für das weltumspannende Datennetz neu festgelegt. Während sich Mobilfunkprovider über neue Einnahmemöglichkeiten freuen, torpedieren Kritiker die neue Regelung.
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