Phosphor ist ein wichtiger Mitspieler im Energie-Stoffwechsel der Zelle: Die Substanz ist ein Baustein des Adenosintriphosphat (ATP). Außerdem sorgt Phosphor zusammen mit Kalzium für feste Knochen und Zähne und ist wichtiger Baustein der Erbinformation.
Da Phosphor in nahezu allen Lebensmitteln steckt, mangelt es uns selten. Häufiger tritt ein Überschuss auf, da Lebensmittel oft phosphathaltige Zusatzstoffe enthalten, etwa Schmelzkäse, Emmenthaler oder Gouda. Bedenklich kann dies für Nierenkranke sein, da sie das Mineral nicht vollständig ausscheiden können. Für sie besteht dann die Gefahr einer Nierenverkalkung oder Vergiftung.
Magnesium aktiviert rund 300 Enzyme im Körper. Es wird gebraucht für den Aufbau von Knochen, Zähnen und Sehnen. Es erschwert unter anderem die Verklumpung der Blutplättchen und wirkt daher vorbeugend gegen Blutgerinnsel in Gefäßen (Thrombose) und am Herzen (Infarkt). Außerdem hemmt Magnesium die Freisetzung der Hormone Adrenalin und Noradrenalin und wirkt Stress abschirmend. Männer brauchen 350 Milligramm Magnesium am Tag, Frauen 300 Milligramm. Schwangere, Stillende und Gestresste haben einen höheren Tagesbedarf.
Neben Getreideprodukten und grünen Gemüsesorten sind Hülsenfrüchte, Nüsse, Leber, Kartoffeln, Orangen, Bananen, Milch und Mineralwasser wichtige Quellen. Mangel tritt sehr selten auf. Auch Überschuss kommt bei normaler Ernährung nicht vor.