Wenn wir nicht genügend Mineralien bekommen, wird unser Körper geradezu morsch und lahm. Denn Knochen, Nerven und Muskeln brauchen Kalzium, Kalium, Magnesium und Phosphor.

Käse enthält viele Salze, vor allem aber Kochsalz (Natriumchlorid)© Colourbox
Der Körper benötigt täglich Mineralien, er kann sie nicht selbst herstellen. Von manchen braucht er sogar mehr. Sie heißen deshalb Mengenelemente, dazu gehören Natrium und Chlor. Sie bilden zusammen Kochsalz (Natriumchlorid). Gemeinsam steuern diese Mineralien den Wasserhaushalt der Zellen. Wasser wird im Gewebe gebunden und sorgt dort für Spannung. Chlorid ist zusätzlich Bestandteil der Magensäure und sorgt für eine Vorverdauung der Nahrung.
Ergiebige Salzquellen sind Wurst, Brot, Käse oder Salzgebäck. Mangelerscheinungen treten selten auf, da viele Nahrungsmittel ohnehin gesalzen sind. Wer aber beispielsweise beim Sport schwitzt und dadurch Salz verliert, sollte ausreichend trinken, denn im Trinkwasser sind Salze enthalten.
Zum Würzen sollte Kochsalz eher sparsam verwendet werden. Insgesamt reichen für einen Erwachsenen sechs Gramm pro Tag. Überschüsse werden zwar ausgeschieden, doch bergen sie langfristig bei bestimmten Personen das Risiko von Bluthochdruck.