Unter Umständen legen Sie den Grundstein für die späteren Gewichtsprobleme ihres Kindes schon im Säuglingsalter, indem Sie auf jedes Schreien mit Flasche oder Brust reagieren. Statt dessen sollten Sie es auch mal mit Streicheln und Schaukeln beruhigen.
Der Babyspeck verwächst sich schon, meinen viele Eltern und Großeltern. Das kann stimmen, muss aber nicht. Spätestens wenn Ihr Kind zur Schule kommt, sollte es möglichst kein überflüssiges Körpergewicht mit sich herumtragen.
Optimalerweise isst Ihr Kind drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten am Tag. Mit Hilfe der Pausen lernt es, Hunger- und Sättigungsgefühle zu unterscheiden. Als Snacks eignen sich frisches Obst, Gemüse und Magermilchprodukte.
Den Löwenanteil der Nahrung sollten möglichst Getränke ohne Zucker und pflanzliche Lebensmittel ausmachen. Am besten eignen sich Mineralwasser, ungesüßte Frucht- und Kräutertees sowie Fruchtsaftschorlen. Milch, Joghurtdrinks und unverdünnte Säfte sind keine geeigneten Durstlöscher. Fett- und zuckerreiche Lebensmittel sollten Sie nur selten auf den Tisch bringen.
Auf Süßigkeiten komplett zu verzichten macht aus psychologischen Gründen keinen Sinn. Versuchen Sie, das Essen von Süßem zu einen Ritual zu machen. Lassen Sie Ihr Kind beispielsweise nach dem Essen selbst eine Süßigkeit aussuchen. Um Kalorien zu sparen, können Sie gelegentlich auch Süßstoff verwenden.