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Das französische Parlament hat das sogenannte Völkermordgesetz durchgewunken. Das Verbot stellt die Leugnung von Genoziden unter Strafe - und wird von der Türkei erbittert bekämpft.
Das fast 100 Jahre alte Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich sorgt für einen Eklat zwischen der Türkei und Frankreich. Wegen des Pariser Genozid-Gesetzes zieht Ankara seinen Botschafter ab und kündigt die Militärkooperation auf.
Das französische Völkermord-Gesetz vergiftet die Beziehungen zur Türkei. Der türkische Botschafter ist abgereist, Regierungschef Erdogan macht Präsident Sarkozy für die Lage verantwortlich und wirft Frankreich seinerseits Gräueltaten vor.
Der französische Außenminister Alain Juppé hat die Türkei vor einer "Überreaktion" auf den Gesetzentwurf zur Armenierfrage gewarnt, der von der Nationalversammlung in Paris verabschiedet wurde.
Das vieldiskutierte Völkermordgesetz in Frankreich, das die Leugnung des Genozids an den Armeniern unter Strafe stellt, kann vorerst nicht in Kraft treten. Zahlreiche Abgeordnete aller Parteien halten es für verfassungswidrig. Die Türkei ist über diese Entwicklung hocherfreut.
Es war einer der schlimmsten Völkermorde überhaupt: In Ruanda metzelten 1994 radikale Hutu-Milizen 800.000 Tutsi und gemäßigte Hutu nieder. Ein UN-Tribunal hat nun einen der Drahtzieher des Genozids verurteilt. Theoneste Bagosora, Ex-Direktor des ruandischen Verteidigungsministeriums, muss lebenslang in Haft.
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hofft nach dem Sieg des Sozialisten François Hollande bei der Präsidentenwahl in Frankreich auf eine neue Ära in den Beziehungen. Erdogan habe Hollande angerufen und ihm zum Wahlsieg gratuliert, berichteten türkische Medien.
Ob, wie, wo und mit wem George Clooney heute seinen 51. Geburtstag feiert, ist sein Geheimnis. Bekannt ist indes, dass er in vier Tagen, jede Menge betuchte Gäste in seinem Haus in Los Angeles empfangen wird, wie die «Huffingtonpost» angekündigt hat.
Er hat eine sanfte, bisweilen kaum hörbare Stimme, aber ein entschlossenes Auftreten.
Er soll auf heiklem Terrain vermitteln: Kofi Annan soll als Sondergesandter der UNO helfen, die Gewalt in Syrien zu stoppen. Dem Friedensnobelpreisträger steht eine gewaltige Aufgabe bevor.
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