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"Am Ende verzweifelte sie an ihren Aussetzern"

Maja Maranow wollte nicht, das jemand von ihrer Krankheit erfährt. Ihr Schauspielkollege und Ex-Lebensgefährte Florian Martens spricht im stern zum ersten Mal über den Krebstod seiner Partnerin aus "Ein starkes Team".

Von Hannes Roß

Maja Maranow und Florian Martens

Florian Martens und Maja Maranow standen mehr als 20 Jahre für die ZDF-Krimireihe "Ein starkes Team" gemeinsam vor der Kamera. Privat waren sie in den 90er-Jahren ein Paar.

Dass seit drei Jahren Brustkrebs hatte, wussten nur wenige Menschen. Ihr früherer Lebensgefährte und Schauspielkollege Florian Martens gehörte dazu. "Sie hatte eine fast schon panische Angst davor, dass irgendetwas davon in die Boulevardzeitungen gelangen könnte", sagt Martens im exklusiven Interview mit dem stern. "Die Nachricht ihres Todes war ein Schock. Es schnürte mir die Kehle zu, weil ich immer gehofft hatte, dass Maja ihre Krankheit noch besiegt haben könnte."

Rekordzuschauerzahl beim letzten TV-Auftritt

Maja Maranow verstarb am 4. Januar. 20 Jahre lang stand sie gemeinsam mit Martens, mit dem sie auch eine Zeitlang liiert war, für die ZDF-Krimi-Reihe "Ein starkes Team" vor der Kamera. Am vergangenen Samstag sahen mehr als acht Millionen Zuschauer ihren letzten Auftritt in der Serie. "Ich kann darüber nicht in Jubel ausbrechen, da ich weiß, welchem Umstand wir diesen Rekord zu verdanken haben. Nehmen wir es als Majas Abschiedsgruß", so Martens. 

Als die Krankheit ausbrach stieg Maja Maranow für einige Monate aus dem Fernsehgeschäft aus und unterzog sich einer Chemotherapie. Die Behandlung schien anzuschlagen, denn Maranow stand bald wieder mit vor der Kamera. "Sie sah blendend aus, obwohl sie stark abgenommen hatte. Sie war guter Dinge. Zu Beginn trug sie noch eine Perücke, weil sie ihre Haare während der Chemotherapie verloren hatte, aber sie wirkte so, als hätte sie die Krankheit hinter sich gelassen", sagt Martens. Doch im Sommer des vergangenen Jahres kehrte die Krebserkrankung zurück. "Maja klagte über Kopfschmerzen, vergaß auch mal ihre Texte, hatte kurze Aussetzer, die sie verzweifeln ließen", sagt Martens. Die Folge: Ein bereits angefangener Film musste nach zwölf Drehtagen abgebrochen werden. "Es ging nicht mehr, ihr fehlte die Kraft."

Kein Problem, dass sich Maja Maranow zurückzog

Dass sich seine ehemalige Lebenspartnerin dann im Sommer vergangenen Jahres völlig aus der Öffentlichkeit zurückzog und auch ihr persönlicher Kontakt abbrach, dafür hat Florian Martens Verständnis. "Die Krankheit relativiert vieles, ich kann verstehen, warum man in so einem Moment niemand an sich heranlassen will." 

Das ganze Interview mit Florian Martens lesen Sie im neuen stern


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