Anlässlich ihres neuen Albums "She Wolf" lud Shakira auf die Bahamas ein und sprach im Interview über ihre geschockten Eltern, Kinderwünsche und die langen Jahre der Psychotherapie .
Ich habe kein Problem damit. Wir reden doch über die Unterhaltungsindustrie! Die Leute können mich anschauen, wie sie möchten, auf welche Art auch immer. Ich weiß genau, wer ich bin.
Nicht mehr, nein. Das hat sich verändert. Ich fühle mich heute freier. Ich zeige jetzt noch mehr von meinem Körper als früher. Als meine Eltern das neue Video sahen …
Sie waren total entsetzt! Sie fragten: Warum hast du so wenig an? Als würde ich die privaten Teile meines Körpers zeigen! Aber das tue ich ja nun nicht, etwas so Unerhörtes würde ich niemals tun. Obwohl, wer weiß, vielleicht mit 40? (lacht). Ich fühle mich heute jedenfalls sehr wohl mit meinem Körper. Dafür habe ich acht Jahre Psychoanalyse gebraucht.
Das hat vor allem ein paar Taler gekostet! Aber der Punkt ist ja, ein freierer Mensch zu werden – dafür ist eine Analyse doch da.
Das war nicht der zentrale Inhalt meiner Therapie, aber den werde ich Ihnen eh nicht verraten. Ich wollte mich einfach analysieren, mein Leben, und es ist großartig, etwas zu haben, das man nicht mit jedem teilt: Was immer ich da herausgefunden habe, bleibt bei mir. Ich habe mein Unterbewusstsein entdeckt, es auseinander gefaltet wie einen Stadtplan, und ich weiß jetzt, woraus meine Träume bestehen, was da tief in mir ist, was ich mir wünsche.
Kinder, ja. Ich muss mich definitiv reproduzieren! Aber vorher möchte ich noch ein paar Grammys gewinnen und noch mal auf Tournee gehen.