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So emotional sprach Thomas Häßler über den Tod seines Bruders

In der Vox-Sendung "Ewige Helden" ließ Ex-Fußballprofi Thomas Häßler sein bisheriges Leben Revue passieren - und wurde bei einem Thema sehr emotional.

Thomas Häßler

"Mein Bruder fehlt mir." Thomas Häßler muss bei "Ewige Helden" tief durchatmen.

ringt mit den Tränen, seine Stimme bricht. "Jetzt muss ich mich gerade zusammen reißen", sagt der ehemalige Fußball-Profi sichtlich bewegt. Diese emotionalen Szenen zeigte Vox am Dienstag in der Sendung "Ewige Helden". Häßler nimmt darin mit neun anderen ehemaligen Top-Sportlern - darunter Schwimmerin Britta Steffen und Diskurs-Werfer Lars Riedel - an sportlichen Wettkämpfen teil. Und blickt auch auf seine Vergangenheit zurück.

Doch der Gedanke an seine Kindheit brachte ein trauriges Thema mit sich. Denn als Häßler 14 Jahre alt war, starb sein großer Bruder Andreas an Leukämie. Er wurde nur 17 Jahre alt. "Mein Bruder war für mich mein Vorbild, mein Idol, mein bester Freund", erzählte Häßler in der Sendung. Gemeinsam mit ihm habe er das Fußballspielen begonnen, sein Bruder sei immer noch besser als er gewesen. "Wenn ich von ihm erzähle, kommen die Erinnerungen hoch, dann muss ich immer kurz durchatmen und Luft holen. Weil er mir fehlt", erklärte der 49-Jährige seinen Gefühlsausbruch. Weil sein Bruder immer von einer Karriere als Profi-Fußballer geträumt hatte, wollte Häßler für ihn diesen Traum leben. "Ich wollte in seine Fußstapfen steigen."

Thomas Häßler lebte den Traum seines Bruders fort

Der Rest ist Geschichte, denn Thomas Häßler spielte 19 Jahre lang als Profi Fußball, davon zehn in der Nationalmannschaft. Der größte Erfolg: natürlich die Weltmeisterschaft 1990 in Italien. Gemeinsam mit seinen "Ewige Helden"-Kollegen sah Häßler sich noch einmal Szenen aus dem Endspiel gegen Argentinien in Rom an. "Das war einzigartig, eine tolle Erfahrung, die ich nie missen möchte", schwärmte er.

Auch die anderen Kandidaten sind beeindruckt - und das nicht nur wegen Häßlers sportlichen Leistungen. "Er hat einen tollen Charakter und färbt damit als Mannschaftssportler auf uns Einzelkämpfer ab", sagte Britta Steffen über ihn. Und der Leichtathlet Frank Busemann sagte: "Den Fußballer Häßler habe ich von früher gekannt, den Menschen Thomas Häßler habe ich erst hier kennengelernt. Und das war beeindruckend."

Dass Thomas Häßler schon immer gut bei Fans und Publikum ankam, könnte ihm übrigens bald wieder helfen: Ab dem 11. März tanzt er bei der RTL-Show "Let's Dance" mit.

sst
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