Seit mehr als 150 Jahren begeistern Jeans die Menschen. Auch Eva Padberg und Franziska Knuppe haben ein spezielles Verhältnis zu dem Stoff, der zu ihrem Leben gehört. stern.de hat den Supermodels 13 Fragen zum Thema gestellt.

Franziska Knuppe (l.) und Eva Padberg outen sich als echte Jeans-Liebhaberinnen© Joachim Baldauf
Eva Padberg: Ziemlich schrecklich. Erstens war sie zu kurz, was bei mir schon immer ein Problem war. Ich hatte jahrelang das Problem Jeans in meiner Länge zu finden, was dazu geführt hat das ich mir fast jede Jeans gekauft habe die für mich lang genug war. Zweitens hatte meine erste Jeans einen Streifen aus Neonfarben der an den Seiten aufgenäht war. Ich glaube damals dachte ich das ist richtig cool.
Franziska Knuppe: Die allererste hatte ich, da war ich circa fünf oder sechs Jahre alt und sie kam aus einem Westpaket von Bekannten. Meine nächste hatte ich dann erst kurz nach der Wende. Ich war 14 und wahnsinnig stolz auf eine "stonewashed"-Karottenhose mit Gummizugbund.
Padberg: Meine Mutter hat sie mir damals gekauft. In einem winzigen Laden in einem winzigen Dorf, was an unser winziges Dorf angrenzte.
Knuppe: siehe oben.
Padberg: Das ist schon sehr lange her, hab ich aber schon einmal gemacht. Ich
hab ein Stück Stoff in einer anderen Farbe dazu genommen und es von
der Innenseite angenäht.
Außerdem hab ich mir zu der Zeit auch eine Schlaghose aus einer
normalen, geraden Jeans "gebastelt". Dafür hat man die Seitennähte
bis zum Knie aufgetrennt und ein dreieckiges Stück Stoff eingefügt.
Da war ich ungefähr 13 und meine Mutter hat das Nähen für mich
übernommen. An der Nähmaschine war ich nie besonders gut.
Knuppe: Nein. Ich habe sie dann eher zu einer kurzen Hose umfunktioniert - Hosenbeine abgeschnitten oder zu einem Jeansrock umgenäht.
Padberg: Bis jetzt hat mich noch keine Jeans länger als sechs Jahre begleitet. Ich
kann mir nicht vorstellen so lange an einem Kleidungsstück zu hängen.
Ich miste ständig meinen Kleiderschrank aus, vor allem bei Jeans muss
ich da sehr hinterher sein. Sonst sammeln sich davon einfach zu viele
an, weil ich immer auf der Suche nach der einen bin.
Knuppe: Von meiner ersten Diesel, die ich mir damals von meinem ersten Modelgehalt in Paris gekauft habe.
Padberg: In New York wurde mir in einem Models-Appartement in dem ich damals
wohnte mal eine heißgeliebte Miss-Sixty-Jeans geklaut. Der Diebin
bin ich leider nie auf die Schliche gekommen. Die Jeans war zu der
Zeit das perfekte Modell für Models. Superlang, gerades Bein, aber
sehr eng und natürlich "low cut". Ich war schon ganz schön sauer, als
die nicht mehr da war.
Knuppe: Nein nicht wirklich, aber ich hätte gerne meine erste Kinderjeans noch, um sie meiner Tochter zu vererben.
Padberg: Am wohlsten fühle ich mich in einem "Bootcut".
Knuppe: Der "Boyfriendcut".
Padberg: Weil sie so unendlich viele Möglichkeiten bieten. Und weil man sich
einfach wohl drin fühlt.
Knuppe: Man ist selten over- oder underdressed - je nachdem wie man sie kombiniert.
Padberg: Sehr lang, gerades Bein, mittlere Leibhöhe, etwas "baggy" und hellblau. Wahrscheinlich wäre ich der einzige Mensch, dem sie passen würde.
Knuppe: Sie sollte nicht zu eng sitzen ...
Padberg: Kaschmir, Strick, T-Shirts … da gibt es keine Einschränkungen.
Knuppe: Zu Hause mit T-Shirt und beim Weggehen mit meinen roten Pumps und kleinem Sakko.
Padberg: 300€
Knuppe: Wenn sie richtig gut sitzt und die Qualität stimmt, dann gibt es keine Grenze.
Padberg: Auf jeden Fall darf sie nicht so weit wie es gerade noch geht nach
oben gezurrt sein. Ich mag es lieber, wenn Männer ihre Jeans etwas "baggy" tragen.
Knuppe: Sie sollte "baggy" sein, aber nicht zu groß ...
Padberg:In meiner aktuellen Lieblingsjeans, einer Röhre von Hugo in dunkelgrau, fühl ich mich in erster Linie gut angezogen und ziemlich "slim".
Knuppe: Sie ist bequem und ich fühle mich darin trotzdem sexy.
Padberg: ... ein "must have" sein.
Knuppe: ... in Mode sein.
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