bigjayjay

sachlicher grund bei befristeten arbeitsverträgen

ich habe gelesen,das arbeitgeber nach 2 jahren ihre mitarbeiter nur noch mit befristeten verträgen ausstatten können,wenn ein sachlicher grund vorliegt. muss dieser grund auch schriftlich im arbeitsvertrag festgehalten sein oder kann der arbeitgeber auch im nachhinein einen sachlichen grund nennen?


  Frage stellen     Frage beantworten  
?
ANTWORTEN (2)
14.02.2013, 02:59 Uhr
 
starmax

Ich denke.letzteres ist der Fall, denn es kann ja zwischenzeitlich ein nicht vorhersehbarer, sachlicher Grund eingetreten sein (z.B. Firmenverkauf,Fusion, etc.).

Antwort bewerten » rating (1 Bewertungen) Beitrag melden
?
 
 
 
Ihr Link-Tipp zum Thema  
Sie kennen spannende Blogs, Foren, Artikel oder Seiten zum Thema der Frage? Dann schlagen Sie uns den Link hier vor. Wir prüfen ihn und werden ihn freischalten. Bitte beachten Sie, dass Links, die Werbung oder Spam beinhalten oder die auf Online-Shop verweisen, abgelehnt werden. Link vorschlagen
 
    Blogs, Artikel, Seiten - schlagen Sie hier passende weiterführende Inhalte zu dieser Frage vor.
 
17.02.2013, 01:00 Uhr
 
Ignatius

Angenommen es besteht ein auf zwei Jahre ohne Sachgrund befristetes Arbeitsverhältnis. Die Befristung wurde seinerzeit schriftlich vereinbart.

Nun sind die zwei Jahre um und der Arbeitnehmer wird weiterhin benötigt.

Kommt der Arbeitnehmer am ersten Tag nach Ablauf der Befristung in den Betrieb und arbeitet, ohne dass der Arbeitgeber ihn daran hindert, ist das Arbeitsverhältnis automatisch unbefristet. Es kann nicht nachträglich ohne Zustimmung des Arbeitnehmers befristet werden - weder ohne noch mit Sachgrund.

Wird vor Ablauf der 2 Jahre (ohne Sachgrund) ein schriftlicher befristeter Vertrag für die Zeit danach geschlossen, muss der Sachgrund genannt werden.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
Disclaimer: Leider können wir die eingestellten Fragen und Antworten nicht auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit prüfen. Alle Angaben sind daher ohne Gewähr, insbesondere bei gesundheitlichen, juristischen oder finanziellen Themen. Eine persönliche Untersuchung bzw. Beratung eines zugelassenen Arztes, Anwalts oder anderer ausgebildeter Fachleute können wir nicht ersetzen.
Noch Fragen? - auf einen Blick