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14. November 2009, 14:51 Uhr

Jugendlicher zum Komasaufen gezwungen

Unter der Androhung von Schlägen haben Jugendliche einen 15-Jährigen dazu gebracht, eine Flasche Wodka zu trinken. Es ist der vierte Fall innerhalb weniger Tage, bei dem Kinder und Jugendliche zum Trinken bis zum Koma gezwungen wurden.

Alkohol, Komasaufen, Wodka, Jugendliche, Alkoholvergiftung

© Michael Gottschalk/ddp

Erneut haben Jugendliche einen Jungen gezwungen, zu viel Alkohol zu trinken. Mehrere junge Leute drohten einem 15-Jährigen im baden-württembergischen Filderstadt mit Schlägen, wenn er nicht eine Flasche Wodka leer trinke, berichtete die Polizei am Samstag. Der Junge erlitt eine Alkoholvergiftung. Er war am Freitagabend von etwa gleichaltrigen Unbekannten an einem Spielplatz angepöbelt worden. Nach dem vielen Wodka brach er zusammen. Im Krankenhaus musste ihm der Magen ausgepumpt werden.

Erst vergangenen Sonntag war in Berlin ein Siebenjähriger mit zwei Promille Alkohol aufgegriffen worden - vier Jugendliche sollen den Jungen angestiftet haben, bis zur Übelkeit Alkohol zu trinken.

In Berlin sind in der Nacht zum Samstag zwei stark betrunkene Mädchen ins Krankenhaus gekommen. Eine 13-Jährige war gegen zwei Uhr in Kreuzberg auf einem Bürgersteig entdeckt worden. Zuvor war bereits eine 12-Jährige betrunken und unterkühlt im Stadtteil Friedrichshain gefunden worden. Ihre 17 Jahre alte Freundin gab an, sie hätten den Alkohol von einem Jugendlichen bekommen, den sie nicht kannten.

DPA
 
 
KOMMENTARE (3 von 3)
 
raptor-xl (16.11.2009, 10:46 Uhr)
was sind das für eltern...
...die solche kinder erziehen, die dann anderen, natürlich schwächeren, so etwas antun? asozialität wohin man schaut und ale brüllen nach mehr geld für arme, sozialarbeiter, etc... als würden sich die eltern dieser verkommenen rotzlöffel dafür interessieren.
dieser staat und seine verweichlichung, der geburtentraten mit geld pusht (was im prekariat aber meist nie beim kind ankommt) und eine völlig überzogene vertändnisauferbringung gegenüber diesen nichtwollenden eltern aufbringt, scheitert permanent an seinen ansprüchen. daraus aber erwächst eine gesellschaft, die jeden respekt untereinander verliert.

und wenn einer sagt: "das war früher auch schon so", dann sage ich: "ja, aber nie so ausgeprägt."

bei einer schlägerei, da gabs was auf die nase und dann wusste man, wer stärker ist. heute tritt man auf das opfer ein, wenn es schon am boden liegt. und einer filmt das auch noch, weil man das prima rumzeigen kann...
es sind diese übertreibungen, diese grenzüberschreitungen die mir sorgen machen.
Administrator (16.11.2009, 10:05 Uhr)
Liebe User,
wir haben an dieser Stelle einige Kommentare gelöscht. Bitte diskutieren Sie zum Thema und bleiben sie sachlich.

Herzliche Grüße,

Ihre stern.de-Admins

giangastone (14.11.2009, 16:41 Uhr)
Führerscheinsperre
für diese Idioten eine Strafe mit Aua-Effekt. 2 Wochen Hilfskraft (vulgo "Urinkellner") in einer Entzugsklinik und/ oder Führerscheinsperre bis 21. Oder ist das "ach oh weh" psychologisch einfach nicht zu vertreten...?
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