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WWF-Report: "Komasaufen auf Kosten des Planeten": Seit 1970 löschte der Mensch 60 Prozent aller Tiere aus

Fische, Säugetiere und Reptilien: Die Tiervielfalt auf unserem Planeten schrumpft, warnt die Umweltstiftung WWF in einem aktuellen Report. Um Schlimmeres zu verhindern müsse die Menschheit sofort handeln.

Arbeiter bergen einen toten Elefanten nahe der indischen Stadt Jamshedpu

Vom Zug erfasst: Arbeiter bergen einen toten Elefanten nahe der indischen Stadt Jamshedpu

AFP

Die Zahl der weltweit lebenden Wildtiere ist in den vergangenen Jahrzehnten drastisch geschrumpft. Das geht aus einer großen Untersuchung der Umweltstiftung WWF und der Zoologischen Gesellschaft London hervor. Der Rückgang zwischen 1970 und 2014 betrage im Schnitt 60 Prozent, heißt es im Living Planet Report 2018. Hauptgrund sei der Verlust von Lebensraum für Tiere etwa durch Landwirtschaft, Bergbau und das Wachsen der Städte.

"Die Situation ist wirklich schlecht, und sie wird immer schlechter", sagte WWF-Direktor Marco Lambertini. Er mahnte, Naturschutz bedeute nicht nur, beliebte Tiere wie Tiger, Pandas und Wale zu schützen. Für den Menschen könne es keine Zukunft geben, wenn die Erde ihrer biologischen Vielfalt beraubt werde.

WWF mahnt: Menschheit muss Lebensstil überdenken

Die Menschheit nähere sich dem "Rand einer Klippe", wird der WWF-Wissenschafter Mike Barrett vom "Guardian" zitiert. Gäbe es 60 Prozent Rückgang bei der menschlichen Bevölkerung, wären nun ganze Länder menschenleer, darunter Nord-Amerika, Süd-Amerika, Afrika, Europa und China. "Das ist die Größenordnung von dem, was wir angerichtet haben."

Gleichzeitig dokumentiert der Report einen weiter wachsenden Bedarf der Menschheit an natürlichen Ressourcen. "Unser Lebensstil ist wie Kettenrauchen und Komasaufen auf Kosten des Planeten", erklärte Jörg-Andreas Krüger vom WWF. Noch sei aber eine Trendwende machbar.

Der Report hat 3268 Einzelquellen zusammengefasst, darunter Monitoringprogramme von Forschern und "Citizen Science" Projekte, bei denen Laien Tiere zählen. Die Angaben beruhen auf Daten von rund 16.700 untersuchten Populationen und rund 4000 Wirbeltierarten weltweit. 

Der WWF-Report ist vor 20 Jahren zum ersten Mal erschienen. Bei dem aktuellen Bericht handelt es sich um die zwölfte Ausgabe.

Mädchen sucht nach Wasser
ikr / AFP / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?