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Dieses Mädchen war ständig krank. Was es dann ausnieste, erwartete keiner

Monatelang war ein fünfjähriges Mädchen dauernd krank. Die Nase lief ständig, selbst Antibiotika konnten nicht helfen. Bis sie einmal besonders kräftig die Nase putzte. Was dann kam, überraschte alle.

Mädchen Sicherheitsnadel krank

Die kleine Khloe hatte eine Dauer-Schniefnase. Bis sie sie einmal kräftig putzte. (Symbolbild)

Die kleine Khloe ist fünf Jahre alt als ihre Nase zu laufen beginnt. Nur auf einer Seite, dafür aber ständig. Grüner Schnodder, immer wieder. Zu allem Übel stank die Soße auch noch, berichtet ihre Mutter dem US-Fernsehsender ABC7. Sechs Monate ging das so. Bis auf einmal die Ursache im Taschentuch landet.

Da war Khloe, die mit ihrer Familie im kalifornischen Hemet lebt, schon bei drei Ärzten gewesen. Alle waren sich einig: Eine Nasennebenhöhleninfektion muss es sein. Also bekommt die Kleine Antibiotika. Drei Mal, bis zu zehn Tage lang. Eine Besserung bringt es nicht. Immerhin habe sie sich nie über Schmerzen beklagt, erzählt die Mutter. Unheimlich ist ihr die ganze Sache aber trotzdem. "Wir haben sie sogar zum Zahnarzt geschleppt, weil wir fürchteten, es könnten ihre Zähne sein - ohne Erfolg."

Nase Sicherheitsnadel

Die Nasen-Nadel war nach sechs Monaten beinahe schwarz - und hatte angefangen, sich aufzulösen.

Die Ursache sitzt tief

Dann kommt plötzlich die Ursache ans Tageslicht - wortwörtlich. "Mein Bruder sagte: Deine Nase, sie ist ekelhaft. Puste sie aus! Putze deine Nase!" Und sie blies so fest sie konnte. Und dann kam sie heraus: eine Sicherheitsnadel. Über drei Zentimeter lang war die mittlerweile schwarz gewordene Metallnadel. "Sie war riesig, länger als ihre Nase", erzählt die Mutter. "Wir waren schockiert. Ich fragte: 'Wusstest Du, dass die da drin war?' Und sie wusste es. Sie hatte bloß vergessen, es mir zu sagen." 

Nur zögerlich lockte Khloe mit der Wahrheit heraus: Ein halbes Jahr vorher hatte sie versucht, eine Burg aus Sicherheitsnadeln zu basteln. Eine war in der Nase gelandet. Die Ärzte hatten die Nadel bei der Untersuchung nicht sehen können. Die Eltern werfen es ihnen nicht vor, sie sind bloß erleichtert. Denn die Symptome sind mit der Nadel verschwunden. Untersuchen lassen wollen sie Khloe aber trotzdem, um Nachwirkungen auszuschließen. Der geht es indes viel besser. Endlich fühlt sie sich wieder fit - und kann sogar wieder Räder im Garten schlagen.

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