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Skandal in Norwegen: Kinder wurden zum Sex mit Tieren gezwungen

Die norwegische Polizei hat mehrere Pädophilennetzwerke gesprengt - und damit vermutlich den größten Missbrauchsskandal in der Geschichte des Landes aufgedeckt. Fotos und Videos zeigen unfassbare Gräueltaten an Kindern und Babys.

In Norwegen hat die Polizei gleich mehrere Pädophilennetzwerke aufgedeckt

In Norwegen hat die Polizei gleich mehrere Pädophilennetzwerke aufgedeckt (Symbolbild)

Es ist ein , der angesichts seiner Tragweite in die norwegische Geschichte eingehen dürfte. Ermittler des Landes haben im Internet gleich mehrere Pädophilennetzwerke aufgedeckt, deren Grausamkeit und Perversion kaum zu überbieten ist. Unzählige Fotos, Filme und Chatverläufe beweisen, wie sich die Täter an Kindern und Babys vergriffen - insgesamt 150 Terabytes an Daten beschlagnahmten die Ermittler. 20 Männer wurden bei der "Operation Dark Room" festgenommen, teilte die Polizei mit. Gegen 31 werde ermittelt. Die Täter kämen aus verschiedenen Regionen Norwegens.

Auf einer Pressekonferenz gaben die Ermittler am Sonntag Auskunft über den schrecklichen Fall. "Das Material zeigt unter anderem die Penetration von Kindern, gefesselte Kinder; Kinder, die Sex mit Tieren haben und Kinder, die Sex mit anderen Kindern haben", sagte Chefermittlerin Hilde Reikras laut der Zeitung "The Local Norway".

Mann plante Missbrauch an ungeborenem Kind

Die Täter - ausschließlich Männer - hätten sich im Dark Net getroffen, um sich ungestört und in Ruhe auszutauschen. Unter den Beschuldigten seien zahlreiche hoch gebildete Menschen mit besten Computerkenntnissen. "Sie haben verschlüsselt miteinander kommuniziert", hieß es.

Einer der Männer habe eine schwangere Freundin gehabt und mit einem anderen Mann darüber diskutiert, wie er das Baby sexuell missbrauchen kann, sobald es auf der Welt sei, sagten die Ermittler. Andere Täter missbrauchten Kinder - zum Teil ihre eigenen - vor laufender Kamera und übertrugen die Szenen live im Netz.

Unter den mutmaßlichen Tätern sind nach Polizeiangaben ein Politiker, ein Vorschullehrer und ein Polizist. Ihnen droht laut Bericht eine Strafe von bis zu 15 Jahren Gefängnis. 

kis

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