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Der Albtraum, der nie enden will

Er gilt als einer der besten Geiger Deutschlands. Und hat alles verloren. In New York ist Stefan Arzberger des versuchten Mordes angeklagt, weil er eine Frau im Hudson Hotel gewürgt hat. Nackt. Doch was geschah wirklich in jener Nacht?

Stefan Arzberger vor Gericht

Stefan Arzberger vor Gericht in New York. Er wurde vor elf Monaten gegen Kaution entlassen. Seitdem wartet er auf die Hauptverhandlung.

Die hohen holzgetäfelten Wände, die vergilbte Decke mit den Neonlampen, das Telefon aus den Siebzigern. Wenn Stefan Arzberger den Blick durch Saal 1116 im Obersten Gericht an der Centre Street in New York schweifen lässt, fühlt er sich wie in einer vergangenen Welt. Hoch oben hinterm Pult thront Richter Ronald Zweibel, ein hagerer Mann mit dichtem weißem Haar. Noch höher hängen nur die Messingbuchstaben: "In God We Trust", wir vertrauen auf Gott. Richter Zweibel ist über 70, seit acht Jahren will er angeblich in Pension gehen. Im Gericht heißt es: "Den tragen sie mit den Füßen voran raus."

Stefan Arzberger drohen bis zu 25 Jahre Haft

In Gerichtssaal 1116 wird seit knapp elf Monaten über Stefan Arzbergers Schicksal verhandelt. Ein Ende ist nicht abzusehen. Arzberger ist vielen Deutschen ein Begriff. Nicht unter seinem Namen. "Sondern als ‚Nackt-Geiger', so hat mich die "Bild"-Zeitung genannt", sagt der Musiker aus Leipzig. Er war am 27. März 2015, ohne ein Stück Stoff am Leib, durch einen Flur im New Yorker Hudson Hotel geirrt und hatte eine 64-jährige Frau aus North Carolina gewürgt. Angeblich fast bis zur Bewusstlosigkeit. Allerdings beteuert er, dass ihm an die Tat jede Erinnerung fehlt. Sie endet gegen zwei Uhr morgens, als er die Achte Straße entlanglief, und setzt wieder ein, als er um sieben Uhr nackt und in Handschellen auf seinem Bett saß. Alles deutet darauf hin, dass Arzberger gegen seinen Willen unter Drogen gesetzt wurde. Doch das ändert nichts daran, dass ihm in den USA 25 Jahre Gefängnis drohen. Wegen versuchten Mordes.

Es ist Freitag vor zwei Wochen. Arzberger ist mal wieder vom Gericht geladen. Richter Zweibel würdigt ihn keines Blickes. Noch nie hat er das Wort an Arzberger gerichtet. Der sitzt schweigend auf seinem Stuhl, während seine Anwälte reden. Es geht um zwei psychologische Gutachten, die befinden sollen, ob er zu Gewalt neigt. Eine entscheidende Frage in seiner Lage. Arzberger ist 43 Jahre alt, groß und gepflegt, ein Mann, der auch in seiner Freizeit weiße Hemden trägt. Bis zu jener schicksalhaften Nacht spielte er die erste Geige im berühmten Leipziger Streichquartett. Das Gutachten der Verteidigung liegt seit gut einem halben Jahr vor. Es bescheinigt, dass es bei ihm keine Anzeichen für Aggression gibt. Augenkontakt normal, Kindheit problemlos, Sozialverhalten unauffällig. Fehlt nur das Gutachten der Anklage. Doch das ist, obwohl seit Juni angefordert, noch nicht fertig. Richter Zweibel schließt mürrisch die Akte: "Das Gericht vertagt sich."

Gefangen in New York

Gefangen in New York – so könnte man Arzbergers Geschichte auch nennen. Zwar ist er gegen 100.000 Dollar Kaution auf freiem Fuß, aber sein Pass wurde eingezogen. Die Position im Streichquartett musste er aufgeben. Seit fast einem Jahr ist er ohne Einkommen. Meist wohnt er bei Bekannten auf der Couch. Derweil wachsen seine Schulden, die Anwälte, Gutachter, ein Privatdetektiv sind teuer. Richter Zweibel meinte, er könne doch auf der Straße spielen. Arzberger hat seine Geige aus dem 18. Jahrhundert verkauft, Kollegen in Deutschland sammeln Spenden, die Eltern unterstützen ihn von ihrer Rente und seine Frau von ihrem Job bei einer Hausverwaltung.

Wie es weitergeht? In einem Café neben dem Gericht betrachtet Arzberger ein kleines Stück Nusstorte. Er sieht müde aus. "Keine Ahnung", sagt er. "Die Polizei hat sich nach meiner Verhaftung für den Fall kaum noch interessiert. Von elf Terminen vor Gericht hat keiner länger als 20 Minuten gedauert. Es ging fast nur um Verfahrensfragen." Arzberger isst die Torte. "Am liebsten würde ich die Frau, die ich angegriffen haben, anrufen und ihr sagen: Es tut mir leid. Aber meine Anwälte sagen, das könne nach Beeinflussung aussehen."

Stefan Arzberger auf dem Times Square in New York

Gefangen in New York: Genießen kann Stefan Arzberger seinen Aufenthalt nicht, seit fast einem Jahr sitzt er in den Staaten fest


Am 26. März 2015 trafen Arzberger und seine drei Kollegen mittags im Hudson Hotel ein. Sie waren auf Kurztournee durch die USA: Washington, Tennessee, New York, Connecticut. Es war ein konzertfreier Tag. Mitglieder eines Streichquartetts sind selten befreundet, der Erfolg hängt auch von den unterschiedlichen Charakteren ab, und so verbrachte jeder die Zeit für sich. Arzberger schlief am Nachmittag, anschließend übte er. Um 20 Uhr verließ er das Hotel, ging spazieren, aß ein Steak in "Matts Grill", nahm einen Drink im "Three Monkeys" . Zurück im Hotel rauchte er eine Zigarette, dabei lernte er zwei Urlauberinnen aus England kennen. Es ging auf Mitternacht zu. An der Bar bestellte er noch ein Bier, die Engländerinnen verabschiedeten sich. Arzberger beschloss, erneut zum Times Square zu schlendern. Als er zum letzten Mal auf die Uhr sah, war es halb zwei. Er ging zurück ins Hotel.

"Sieht aus, als hätten sie ihn unter Drogen gesetzt"

Was dann geschah, lässt sich nur mithilfe von Videoaufzeichnungen, Zeugen und des elektronischen Türschlosses seines Hotelzimmers rekonstruieren. Das Bewegungsprofil seines Handys belegt, dass Arzberger nach Verlassen des Hotels fast ständig in Bewegung war. Es gab kurze Stopps, die sich aber nicht genau lokalisieren lassen. Um 3.52 Uhr filmte die Überwachungskamera des Hotels, wie Arzberger mit einer großen schwarzen Frau die Lobby betrat. Auf den Bildern wirkt er wacklig, aber nicht betrunken. Im Fahrstuhl flüsterte ihm die Frau etwas ins Ohr, Arzberger reagierte abwehrend. Um 4.37 Uhr verließ die Frau das Hotel, sie trug Arzbergers iPad unterm Arm. Die Tür seines Zimmers war von da an bis 7.35 Uhr nur angelehnt. Gegen 7.45 meldete ein Gast, auf dem Flur im neunten Stock würde ein Nackter an Türen klopfen. Minuten später öffnete die 64-jährige Pam Robinson. Arzberger stand vor ihr. "Er legte mir die Hand auf den Mund, drängte mich ins Zimmer und würgte mich", so Robinson. Ihr gelang es, um Hilfe zu rufen. Kurz darauf stürmte ein Sicherheitsmann ins Zimmer.

"Das Erste, woran ich mich erinnere, sind zwei Polizisten in schwarzen Uniformen", erzählt Arzberger. "Ich war nackt, die Hände auf dem Rücken gefesselt. Als ich fragte, was los sei, sagten die Polizisten: Sie haben eine Frau gewürgt. Wir wissen alles. Geben Sie es zu." Sie behaupteten, von der Tat existiere ein Video – eine Lüge. Auf den Fluren gibt es keine Kameras. Arzberger schüttelt den Kopf. "So ging das in einer Tour: Reden Sie! Gestehen Sie! Mir dröhnte der Schädel. Dann meinte einer der beiden: Sieht aus, als hätten sie ihn unter Drogen gesetzt."

Dass er bestohlen wurde, ahnte Arzberger noch nicht. Sein Bett sah aus wie frisch gemacht. Nur ein ungeöffnetes Kondom am Boden deutete darauf hin, dass jemand im Zimmer gewesen war. Arzberger wurde ins Polizeipräsidium an der 54. Straße gebracht. Als er den Führerschein zeigen sollte, fiel ihm auf, dass sein Portemonnaie fehlte, mit Geld und drei Kreditkarten.

In den Bars von Manhattan ist es nicht selten, dass Männer unter Drogen gesetzt und ausgeraubt werden. Ganze Banden haben sich darauf spezialisiert. Frauen sprechen ihre Opfer am Tresen an und schütten ihnen K.o.-Tropfen in den Drink. Oft Ketamin, ein Anästhetikum, Liquid Ecstasy oder sogenannte Spice-Derivate. Sie können zu Amnesie führen oder extrem aggressiv machen. Viele Substanzen sind maximal zwölf Stunden in Blut oder Urin nachweisbar.

"Ich dachte, jetzt klärt sich endlich alles auf - was für ein Irrtum!"

Obwohl die Polizei bei Arzberger annahm, dass er betäubt worden war, ließ sie ihn nicht auf Drogen untersuchen. Er durfte seine New Yorker Agentin anrufen, dann steckte man ihn in eine Zelle des Stadtgefängnisses in Chinatown. 30 Mann, alle anderen schwarz, der Gestank der Toilette – bestialisch. Einmal wurden Milchtüten, Äpfel und ein paar Sandwiches in die Zelle geworfen. "Als einer von irgendwoher Tabak, Papier und Marihuana hervorzauberte, hat das die Wärter gar nicht interessiert", erzählt Arzberger. "Der riesige Joint machte die Runde. Ich habe abgelehnt."

Um kurz vor 20 Uhr wurde Arzberger in einen gläsernen Besucherkasten geführt. Dort wartete ein kräftiger Mann, Nadelstreifen, Hosenträger: Rechtsanwalt Nicholas Kaizer. Den hatte Arzbergers Agentin über das deutsche Konsulat aufgetrieben. Fünf Minuten redeten die beiden, dann war Termin beim Haftrichter. Kaizer forderte, seinen Mandanten einem Drogentest zu unterziehen. Zweimal. Der Richter lehnte ab, ein Test sei nicht nötig, er habe 30 Jahre Erfahrung. Dann legte er die Kaution fest. Ein Kautionsbüro stellte die 100.000 Dollar bis zum nächsten Morgen bereit. Gut 24 Stunden nach der Verhaftung verließ Arzberger das Gefängnis. Auf der Straße herrschten Minusgrade, kein einziger Dollar in seiner Tasche, in einem chinesischen Imbiss durfte er das Telefon benutzen und bekam einen Kaffee geschenkt. "Ich rief meinen Anwalt an. Ich dachte, jetzt klärt sich endlich alles auf." Arzberger seufzt. "Was für ein Irrtum."

In den USA wird in den meisten Bundesstaaten von einer Grand Jury über die Anklage entschieden. In New York besteht sie aus 23 zufällig ausgewählten Personen. Die Tradition, dass eine Jury und nicht Juristen Anschuldigungen bewerten und Urteile fällen, geht auf das angelsächsische Rechtssystem zurück und stammt aus dem späten Mittelalter. Ein großes ziviles Gremium soll gerechtere Entscheidungen fällen. Gute Staatsanwälte und Verteidiger sind deshalb meist gute Redner. Viel hängt davon ab, wie sie Beweise präsentieren. Oder wie effektiv sie die Arbeit der Gegenseite behindern.

Aus Einbruch wurde versuchter Mord

Der Staatsanwalt, der gegen Arzberger ermittelt, ist mit seinen dunkelbraunen Anzügen eine unauffällige Erscheinung. Doch Sam Cocks ist jung, ehrgeizig und gilt als guter Stratege. Knapp eine Woche nach der Tat präsentierte er vor der Jury die Aussage der angegriffenen Pam Robinson. Dazu Bilder ihres Gesichts. Weil die Polizei versäumt hatte, am Tatort ausreichend Fotos zu machen, und Ms Robinson bereits bei ihrer Schwester in Connecticut war, hatte Cocks sie gebeten, ihm per Handy ein paar Selfies zu schicken. Die sind seitdem Beweismaterial. Ihre blutunterlaufenen Augen lassen keinen Zweifel, dass sie unter Atemnot gelitten hatte. Doch zum Platzen der Blutgefäße in den Augen kommt es schon, wenn man sich heftig übergibt. Weil Pam Robinson es ablehnte, einen Arzt zu sehen, lässt sich schwer sagen, wie schlimm ihr Zustand war.

Rechtsanwalt Kaizer hätte den Jury-Termin gern verschoben, um entlastende Informationen zu sammeln. Als die Jury zusammentrat, war nicht einmal das Video aus der Überwachungskamera in der Lobby gesichtet worden. Doch der Antrag scheiterte. Bis zu jenem Zeitpunkt sprach die Polizei nur von "Einbruch" und "tätlichem Angriff". Nun entschied die Jury auf versuchten Mord.

"Mord." Arzberger sagt das Wort, als könne er es immer noch nicht fassen. "Mein Anwalt riet, sofort einen Privatdetektiv einzuschalten." Tatsächlich wurde der Ermittler fündig. Mithilfe der Nummern von Arzbergers Kreditkarten fand er seine ominöse Begleiterin. Sie hatte noch in der Nacht versucht, an mehreren Automaten Geld abzuheben. Außerdem hatte sie beim Onlinedienst von Walmart zwei iPhones gekauft und an ihre Adresse in Brooklyn liefern lassen. Bei der Frau handelt es sich um einen Transvestiten: Natalie N., 34, geboren als Jerry, zwölfmal vorbestraft. Der Detektiv übergab die Daten der Polizei, Natalie N. wurde verhaftet.

Ihre Vernehmung ist auf Video festgehalten, eine attraktive Frau mit Trägertop und roten Fingernägeln, die erzählt, dass sie ihre Kunden in Bars und auf der Straße anspreche. Dass es für sie normal sei, Geldbörsen zu klauen. Die meisten Bestohlenen gingen aus Scham nicht zur Polizei. An Arzberger könne sie sich nicht genau erinnern. "Ja, da war so ein großer Ausländer. Franzose vielleicht", sagte sie. "Er wollte Sex. Wie alle. Meistens oral." Ob sie ihre Kunden unter Drogen setze? "Nein, ich vertrage keine Drogen, wegen der Hormone, die ich nehme."

Stefan Arzberger mit Geige

Stefan Arzberger spielte die erste Geige im bekannten Leipziger Streichquartett, den Job musste er aufgeben


Opfer fordert 20 Millionen Dollar Schmerzensgeld

Natalie N. wurde im Sommer zu fünf Monaten verurteilt. Arzbergers Lage hat sich dadurch nicht verbessert. Die Bitte, das Verfahren zu beschleunigen, fand kein Gehör. Arzberger bat im deutschen Konsulat um Unterstützung, doch dort will man sich nicht einmischen. Nur eine Protestnote wurde verschickt, weil die New Yorker Cops bei der Verhaftung vergessen hatten, Arzberger seine Rechte vorzulesen.
Zu den strafrechtlichen Vorwürfen kommt noch ein Zivilprozess. Pam Robinson engagierte einen Rechtsanwalt, der Arzberger eine Forderung in Höhe von 20 Millionen Dollar Schmerzensgeld zustellte, ein typischer Vorgang im amerikanischen Rechtssystem. Unabhängig vom Ausgang des Strafprozesses wird Arzberger wohl zahlen müssen, zwar nicht die ungeheure Summe, aber doch, wie in vergleichbaren Fällen geschehen, zwischen 200.000 und 400.000 Dollar.

Der Geiger ist inzwischen in psychologischer Betreuung. "Wenn man denkt: Am besten, du springst vom nächsten Hochhaus!, dann ist es höchste Zeit, sich Hilfe zu suchen", sagt er. Seine Frau besucht ihn, sooft Zeit und Geld es zulassen. Manchmal gibt er Konzerte in der deutschen Kirche in Chelsea. Und oft fragt er sich, wie es wohl einem Ausländer in seiner Lage in Deutschland ergangen wäre.

2013 biss eine 30-jährige Amerikanerin einem 23-Jährigen auf dem Oktoberfest ein Stück der Unterlippe ab. Es hatte Gerangel um einen Tisch gegeben. Bei der Frau wurden 1,79 Promille festgestellt. Bis zum Prozess dauerte es drei Monate, sie wurde zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt und zahlte 10.800 Euro Schmerzensgeld. "Ich bin sicher, dass die deutsche Polizei bei Herrn Arzberger einen Drogentest veranlasst hätte", sagt der Kölner Strafrechtler Ulrich Sommer. "Bei deutlichen Hinweisen auf Schuldunfähigkeit wäre das Verfahren eingestellt worden. Und: Bei einem Ausländer würde man ein beschleunigtes Verfahren anstreben."

Bisher ist nicht einmal absehbar, wann Arzbergers Hauptverhandlung beginnt. "Sollte das psychologische Gutachten der Staatsanwaltschaft bestätigen, dass er nicht zu Gewalt neigt, wäre es fair, die Sache einzustellen", sagt Rechtsanwalt Kaizer. Aber er glaubt nicht daran. "Dafür hat der Fall zu viel Presse bekommen." Welches Motiv der Staatsanwalt Arzberger vorwerfen wird, darüber kann Kaizer nur spekulieren. Womöglich, dass Arzberger in jener Nacht loszog, um Drogen zu kaufen. Allerdings ergab eine Analyse seiner Haarwurzeln keinen Hinweis auf regelmäßigen Drogenkonsum. Man könnte ihm auch unterstellen, wissentlich eine Prostituierte mit aufs Zimmer genommen zu haben. Anschließend sei er aus Entsetzen darüber, dass er Sex mit einem Transvestiten hatte, ausgerastet. Eine Argumentation, die im prüden Amerika vorstellbar ist.

Bei einem Prozess hätte Arzberger die Wahl, ob zwölf Geschworene das Urteil über ihn fällen oder allein Richter Ronald Zweibel. "Ich will ganz sicher einen Geschworenen-Prozess", sagt Arzberger. Was aus ihm wird, sollten sie ihn ins Gefängnis schicken, darüber möchte er nicht nachdenken. Ihm bleibt nur die Hoffnung. Oder wie es über Zweibels Richterpult steht: Vertrauen auf Gott.

Diese Reportage ist dem aktuellen stern entnommen


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