The photo shows Syrian President Bashar Assad, during a meeting with his Iranian counterpart Mahmoud Ahmadinejad, at the presidency in Tehran, Iran.
Baschar al-Assad
Seit 2000 ist Baschar al Assad Staatspräsident von Syrien. Er ist Nachfolger seines Vaters Hafiz al Assad, der das Land diktatorisch führte. Der Sohn trat als Reformer an. Doch der "Damaszener Frühli...
Die Asylanträge in der EU sind im vergangenen Jahr erneut deutlich gesunken. Bis Ende Dezember 2025 gingen rund 822.000 Asylanträge bei den EU-Ländern, der Schweiz und Norwegen ein, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht der EU-Asylagentur (EUAA) hervorgeht. Das ist ein Rückgang um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Agentur warnte allerdings mit Blick auf den Iran vor möglichen Flüchtlingsbewegungen "beispiellosen Ausmaßes".
Die Zahl der in Europa gestellten Asylanträge sinkt deutlich. Vor allem in Deutschland gibt es immer weniger, dennoch liegt die Bundesrepublik bei den Anträgen auf internationalen Schutz vorn.
Erstmals seit 25 Jahren kommt wieder ein syrischer Präsident zu einem offiziellen Besuch nach Berlin: Der islamistische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa wird am kommenden Dienstag von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Kanzleramt empfangen, wie die Bundesregierung am Freitag mitteilte. Ziel sei "eine Vertiefung und ein Neustart" der Beziehungen nach dem Machtwechsel in Damaskus. Bei dem Treffen solle es auch um die Rückkehr syrische Flüchtlinge gehen. Al-Scharaa wird in Berlin auch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) empfangen.
In der nordsyrischen Großstadt Aleppo ist trotz der Verkündung einer Waffenruhe kein Ende der Gewalt in Sicht. Die syrische Armee kündigte am Freitag weitere Angriffe im Viertel Scheich Maksud an, nachdem die kurdischen Kämpfer den Abzug aus den umkämpften Stadtteilen verweigert hatten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sicherte Syrien unterdessen bei einem Treffen mit dem islamistischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Damaskus Unterstützung beim Wiederaufbau zu.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa sind zu einem Besuch in Syrien eingetroffen. Al-Scharaa habe die beiden hochrangigen EU-Vertreter am Freitag in Damaskus empfangen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Es ist der erste Besuch der EU-Spitzen in Syrien seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024. Die Visite erfolgt kurz nach neuen tödlichen Gefechten zwischen Soldaten der islamistischen Übergangsregierung und kurdischen Kämpfern.
Seit 2000 ist Baschar al Assad Staatspräsident von Syrien. Er ist Nachfolger seines Vaters Hafiz al Assad, der das Land diktatorisch führte. Der Sohn trat als Reformer an. Doch der "Damaszener Frühling" endete abrupt, nachdem die Freiheitsforderungen den Reformwillen der syrischen Führung überstiegen. Schlagzeilen machte der Regent anschließend wegen seiner attraktiven Frau Asma Fauaz al Akhras, die er während seiner Ausbildung zum Augenarzt in London kennenlernte. Die 2011 in Syrien beginnenden Proteste unterdrückte al Assad gewaltsam, im anschließenden Bürgerkrieg setzte er sehr wahrscheinlich Giftgas gegen oppositionelle Kämpfer und Zivilisten ein.