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Bundesaußenminister

Frank-Walter Steinmeier ist ein ruhiger, nüchterner Vertreter in der Spitzenpolitik - manche empfinden den Norddeutschen als spröde. Gleichwohl ist Steinmeier einer, der alle Finten kennt. Nicht zuletzt ihm hat es die SPD zu verdanken, dass Gerhard Schröder 1998 Kanzler wurde. Der studierte Jurist war Schröders Büroleiter in Niedersachsen, später Staatssekretär im Kanzleramt, dann Chef desselben. Einen engeren Vertrauten und Berater hatte Schröder nie. Steinmeier schrieb ihm auch alle notwendigen Strategiepapiere. 2005 wurde er Außenminister unter Kanzlerin Angela Merkel, 2009 versuchte er selbst Kanzler zu werden - scheiterte aber kläglich. Die SPD fuhr 23 Prozent ein, das mit Abstand schlechteste Ergebnis der Nachkriegszeit. 2010 legte Steinmeier eine politische Pause ein, weil er seiner schwer erkrankten Frau Elke eine Niere spendete. Beim der Bundestagswahlkampf 2013 hielt sich Steinmeier eher zurück und überließ Peer Steinbrück und Sigmar Gabriel die großen Bühnen. Die Bundestagswahl konnte die SPD mit 25,7% der Stimmen nicht für sich entscheiden, ging dann aber nach monatelangen Verhandlungen und einem Mitgliederentscheid eine große Koalition mit der Union ein. Steinmeier übernahm den Posten des Bundesaußenministers.

Der Ton wird schärfer
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Putin nennt ukrainische Armee die "Fremdenlegion der Nato"

Weiter ist ungeklärt, wer die Hafenstadt Mariupol mit Raketen beschossen und 30 Menschen getötet hat. Eine Folge des Angriffs ist jedenfalls eine Verschärfung des Tons zwischen Putin und der Nato.

Nachrichten-Ticker
Putin: Ukrainische Armee ist "Fremdenlegion der Nato"

Nach dem Raketenangriff auf die Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer hat sich der Ton im Ukraine-Konflikt erneut verschärft.

Nach Syriza-Wahlsieg
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Steinmeier setzt zarte Hoffnung in griechische Wirtschaft

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Seehofer kritisiert Gabriels Gespräch mit Pegida
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"Nicht mit diesen Leuten"

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Russland wirft Westen in Ukrainekrise "Erpressung" vor

Nach der erneuten Gewalteskalation in der Ostukraine hat Russland den Westen vor möglichen neuen Sanktionen gegen Moskau gewarnt. "Eine solche Erpressung wird uns niemals dazu bringen, unsere konsequente Haltung zu ändern", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in St. Petersburg.

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Eine Woche nach dem Demonstrationsverbot wegen einer Terrordrohung hat das Pegida-Bündnis in Dresden erneut Tausende Anhänger mobilisiert. Allerdings ging die Zahl erstmals zurück: Zu der Kundgebung kamen laut Polizei am Sonntag 17 300 Anhänger.

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Bericht: Regierung stoppt Waffenexporte nach Saudi-Arabien

Die Bundesregierung hat einem Medienbericht zufolge alle Waffenexporte nach Saudi-Arabien vorerst gestoppt. Nach Informationen der "Bild am Sonntag" fiel der Entschluss in der Sitzung des Bundessicherheitsrats am vergangenen Mittwoch.

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IS-Dschihadisten töten offenbar japanische Geisel

Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat offenbar eine japanische Geisel getötet.

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Konflikt in Ostukraine eskaliert mit 30 Toten in Mariupol

Die Gewalt im Osten der Ukraine verschärft sich mit Raketenangriffen auf die strategisch wichtige Hafenstadt Mariupol. Dutzende Zivilisten sterben. Ist die diplomatische Konfliktlösung gescheitert?

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Steinmeier: Ansehen Deutschlands durch Pegida beschädigt

Die Demonstrationen der islamkritischen Pegida-Bewegung haben nach Ansicht von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) das Ansehen Deutschlands in der Welt beschädigt.

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Frank-Walter Steinmeier auf Wikipedia

Frank-Walter Steinmeier ist ein deutscher Politiker und seit 2005 Bundesminister des Auswärtigen im Kabinett Merkel sowie seit 2007 auch Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Von 1999 bis 2005 war er Chef des Bundeskanzleramtes unter Gerhard Schröder. Seit Oktober 2007 ist Steinmeier einer der drei stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD. Im Oktober 2008 wurde Steinmeier zum SPD-Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2009 gewählt.

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