Die CSU wird von einem Raffke-Skandal erschüttert. Ihr Vorsitzender Horst Seehofer gibt den Aufklärer. Doch sein Handeln ist wenig überzeugend und von Populismus getrieben.
CSU-Chef Horst Seehofer hat eine Offenlegung der Einkommen von führenden Mitarbeitern der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender gefordert: "Ich wünsche mir bei den öffentlich-rechtlichen Sendern die gleiche Transparenz, wie bei den Politikern", sagte Seehofer der "Bild am Sonntag".
Der Journalist und Seehofer-Vertraute Jürgen Fischer soll offenbar neuer CSU-Sprecher werden.
Vor wenigen Wochen musste der Sprecher der CSU zurücktreten, weil er versuchte, Einfluss auf die ZDF-Berichterstattung zu nehmen. Nun werden ähnliche Vorwürfe gegen Markus Söder laut.
Bayerns Finanzminister Markus Söder hat nach Informationen von "Spiegel Online" in seiner Zeit als CSU-Generalsekretär persönlich versucht, auf die Berichterstattung des ZDF Einfluss zu nehmen.
Angesichts der CSU-Medienaffäre hat die FDP vor einer "Alleinherrschaft" der Christsozialen in Bayern gewarnt.
In der Medienaffäre rund um den zurückgetretenen CSU-Sprecher Hans Michael Strepp droht die SPD mit einem Untersuchungsausschuss.
In der CSU-Medienaffäre sorgt ein weiterer Anruf in einer Redaktion für Wirbel: Die Sprecherin des bayerischen Finanzministers Markus Söder, Ulrike Strauß, bestätigte der "Welt am Sonntag", im März 2011 beim Bayerischen Rundfunk (BR) einen Beitrag beanstandet zu haben.
Die Sprecherin des bayerischen Finanzministers Markus Söder (CSU) hat sich gegen den Vorwurf verteidigt, auf das Programm des Bayerischen Rundfunks Einfluss genommen zu haben.
Natürlich wird politischer Einfluss genommen, ob von Hans Michael Strepp oder sonstwem - aber dieser Versuch hat der CSU erstmals geschadet. So plump, so dreist, so ungeschickt war niemand zuvor.
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