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Die Roten Khmer haben gemordet und gefoltert, ihnen wird Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen: Fünf hochrangige Rote Khmer müssen sich jetzt vor einem Tribunal verantworten. Nun ist den Ermittlern ein weiterer Kriegsverbrecher ins Netz gegangen.
Die verbalen Scharmützel zwischen Grünen-Chefin Claudia Roth und dem Augsburger Bischof Walter Mixa gehen in die nächste Runde. Roth wird vorgeworfen, den Bischof in einem Atemzug mit dem kambodschanischen Schlächter Pol Pot genannt zu haben. Sie bestreitet einen Vergleich.
Die Roten Khmer stehen für eines der grausamsten Regime des 20. Jahrhunderts. Fast zwei Millionen Kambodschaner fielen der Herrschaft von Diktator Pol Pot zum Opfer. Spät wird seinen Schergen der Prozess gemacht. Nun ist Kaing Guek Eav dran, genannt Duch, Leiter des Folter-Gefängnisses S 21 - und sein Anwalt fordert Menschenrechte ein.
Es ist der erste Richterspruch gegen ein Führungsmitglied des grausamen Pol-Pot-Regimes: Der Chef-Henker der Roten Khmer, Kaing Guek Eav, genannt Duch, ist in Kambodscha zu 35 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Teil der Strafe wurde ihm jedoch sogleich erlassen.
Für viele Kambodschaner war der 17. April 1975 ein Freudentag. General Nol war gestürzt, nun schlug die Stunde der Roten Khmer um Pol Pot. Was kam, war einer der größten Völkermorde des 20. Jahrhunderts.
Zwei Millionen Menschen fielen den Roten Khmer zum Opfer. 30 Jahre später, im Juli 2010, wird "Duch", der übelste Folterknecht, verurteilt. Doch die Kambodschaner leiden noch immer - vor allem daran, dass viele Verantwortliche weiterhin frei herumlaufen. David Bedürftig war in einem Land, das noch weit von Gerechtigkeit entfernt ist.
Es gibt Prozesse, da wird allein das Zuhören zur Tortur. Im Verfahren gegen den Chef-Folterer der Roten Khmer hat jetzt einer der wenigen Überlebenden des Todesgefängnisses Toul Sleng ausgesagt. Unter Tränen schilderte er die Qualen, denen er und seine Mitgefangenen ausgesetzt waren.
Der wegen Völkermords und Kriegsverbrechen angeklagte frühere Außenminister der Roten Khmer in Kambodscha, Ieng Sary, ist tot.
Wenn der Gesundheitsschutz Maß und Menschlichkeit verliert, wird die beste Absicht zur bedrückenden Tat: Es erblüht die wohlmeinende Denunziation, es knirschen die Schaftstiefel von Volksmilizionären.
Die kambodschanische Polizei hat einen weiteren hochrangigen Vertreter der Schreckensherrschaft der Roten Khmer festgenommen. Ex-Präsident Khieu Samphan befand sich in einem Krankenhaus und gilt als letzter noch lebender hochrangiger Vertreter des Terrorregimes.
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Pol Pot war ein kambodschanischer Politiker, Diktator und bis 1997 der „Bruder Nr. 1“ der Roten Khmer. Infolge seiner Herrschaft kamen 1,7 bis 2 Millionen Kambodschaner ums Leben.
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