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Warum Frau Steinmeier nicht Steinmeier heißt

Sie würde ja so gerne Steinmeier heißen, aber es klappt einfach nicht. Warum nicht, erzählte Elke Büdenbender im stern-Interview.

Elke Büdenbender, die Ehefrau von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier, schafft es einfach nicht, ihren Mädchennamen abzulegen. Sie habe vorgehabt, Steinmeiers Namen als Geschenk zum zehnten Hochzeitstag anzunehmen, sagte sie im Interview mit dem Hamburger Magazin stern. "Aber dann wurde er Außenminister und ich dachte: Das sieht jetzt ganz blöd aus, so als würde ich mir fremde Lorbeeren anstecken", so Büdenbender. "Jetzt wird er Kanzler, da wird es wieder nichts."

Keine Einmischung in Amtsgeschäfte

Die 47-Jährige ist seit 1995 mit Steinmeier verheiratet. Als Kanzlergattin würde sie ihren Mann zwar gelegentlich begleiten, sich aber nicht in die Amtsgeschäfte einmischen. "Ich werde sicher keine Politikberaterin", sagte Büdenbender dem "stern". Auch im Falle eines Wahlerfolges ihres Mannes wolle sie weiter als Richterin am Berliner Verwaltungsgericht arbeiten. "Frank macht seinen Job, ich mache meinen", so Büdenbender.

"Ein toller Typ"

Kritik äußerte die Kandidatengattin am medialen Image ihres Mannes, der in Porträts bisweilen als langweilig und uncharismatisch beschrieben wird. "Das ärgert mich schon - vor allem, weil es nicht stimmt", sagte Büdenbender dem Magazin. Ihre Meinung: "Wer um Mitternacht von einer Auslandsreise nach Hause kommt und dann bis zwei Uhr mit der Tochter Ikea-Regale aufbaut, kann doch nur ein toller Typ sein."

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