Ratgeber Urlaub

Die aberwitzigen Zuschläge der Airlines

Billig fliegen, das war einmal. Fluggesellschaften erfinden immer neue Zusatzgebühren, um bei Passagieren abzukassieren. Wir stellen 16 abstruse Aufpreise wie das "Transaktionsentgelt" vor. Von Till Bartels

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Schöne Bescherung: Die irische Ryanair hat mit Beginn der Adventszeit zwei neue Gebühren angekündigt. Der Billigflieger verlangt von allen Kunden, die mit Kreditkarte zahlen, zwei Prozent des Gesamtpreises. Umgangen wird dieser Aderlass nur, wenn die Bezahlung mit dem Ryanair Cash Passport erfolgt. Außerdem werden die Passagiere für eine "Administrationsgebühr" in Höhe von sechs Euro zur Kasse gebeten. Ryanair begründet diese Maßnahme mit den Kosten für den Betrieb der Homepage.

In Zeiten steigender Kerosinkosten und einer zusätzlichen Luftverkehrsabgabe verdienen nur noch wenige Fluggesellschaften Geld. Daher sind die Airlines kreativ geworden, wie man den Passagieren mehr Geld aus den Taschen ziehen kann. Es geht dabei nicht nur um Zusatzleistungen wie Premium-Menüs, sondern auch um Selbstverständlichkeiten wie Online-Check-in und Aufschläge beim Bezahlen mit Kreditkarte und für das Übergepäck. Wer sich nicht vorab auf der Website einer Airline über die Gepäckregelungen informiert, für den wird mancher Billigflug teuer.

Wenn es nach Ryanair-Chef Michael O'Leary geht, möchte er am liebsten eine Toilettengebühr einführen. Noch ist der Gang zum stillen Örtchen über den Wolken kostenlos. Auf den folgenden Seiten der Fotostrecke zeigen wir, wo die Kostenfallen beim Fliegen versteckt sind.

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