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1,5 Milliarden Euro: Neue U-Bahn-Züge: Siemens bekommt Zuschlag für Mega-Deal aus London

Die Londoner Untergrundbahn ist die älteste der Welt - und sie ist dringend renovierungsbedürftig. Nun soll sie modernisiert werden. Ein deutsches Unternehmen darf sich freuen: Siemens bekam den Zuschlag für den Riesen-Deal.

U-Bahn-Züge der Picadilly-Linie

U-Bahn-Züge der Picadilly-Line. Sie sind seit 1975 im Einsatz und haben ihre Dienstzeit von maximal 40 Jahren schon überschritten. Nun soll Siemens neue Bahnen bauen - mit mehr Komfort und mehr Kapazitäten.

DPA

Großauftrag für Siemens: Das deutsche Unternehmen soll die weltbekannte Londoner U-Bahn modernisieren. Für 1,5 Milliarden Euro soll der Münchner Konzern 94 neue U-Bahn-Züge liefern. Sie sollen ab 2023 auf der Piccadilly-Linie verkehren. Das teilte Siemens am Dienstag mit. Die Londoner Verkehrsbetriebe TfL (Transport for London) hatten Siemens im Sommer als bevorzugten Bieter ausgewählt.

Die "Tube" ist die älteste U-Bahn der Welt, die Piccadilly-Linie ging 1906 in Betrieb. Ein Zweig verbindet die britische Hauptstadt mit dem Flughafen Heathrow. Derzeit werden allein auf dieser einen Linie etwa 700 000 Menschen pro Tag befördert.

Die derzeitigen Züge stammen aus dem Jahr 1975 und haben ihre eigentlich vorgesehene Betriebsdauer von 40 Jahren bereits überschritten. 

Siemens-Züge sollen für mehr Komfort sorgen 

Die neuen Siemens-Züge sollen deutlich komfortabler sein. Die Anforderungen sind jedoch hoch. So will TfL die Kapazität der Linie um 60 Prozent erhöhen, um bis zu 21.000 Fahrgäste pro Stunde mehr als bisher. Anlass ist unter anderem das rasche Bevölkerungswachstum.

Bis 2030 könnte der Großraum London nach Prognosen 10 Millionen Einwohner haben, noch einmal 1,5 Millionen mehr als bisher. Insgesamt will TfL 250 neue Züge für die vier sogenannten Deep-Tube-Linien anschaffen, die tief unter der Erdoberfläche in engen Tunneln fahren.

Fahndungsvideo: Köln: Brutaler U-Bahn-Schubser stellt sich nach Fahndung der Polizei
wlk / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.