Vereine und Liga haben das Konzept "Sicheres Stadionerlebnis" verabschiedet - gegen den Willen der Fans, die sich übergangen fühlen. Worum es bei dem Streit wirklich geht. Von Joel Stubert
Zwölf Minuten und zwölf Sekunden waren die Fankurven in den Bundesligastadien am vergangenen Wochenende größtenteils ruhig. Zum dritten Mal in Folge. Es war eine in der Bundesliga-Geschichte einzigartige Protestwelle, bei der sich Anhänger aller Vereine miteinander solidarisierten und gemeinsam gegen die geplante Verabschiedung des Konzepts "Sicheres Stadionerlebnis" protestierten. "12:12 - Ohne Stimme keine Stimmung" heißt die Bewegung, die mit Plakaten, Parolen, friedlichen Demonstrationen auf der Straße und dem rund zwölfminütigen Schweigen zu Beginn der Bundesligaspiele versuchte, das Konzept zu verhindern. Auch während der Vollversammlung in Frankfurt gab es Proteste von rund 600 Fans. stern.de gibt die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Konzept "Sicheres Stadionerlebnis".