In der Wüste von Utah simulieren Forscher, Freiwillige und Freaks einen Aufenthalt auf dem Mars. Raumfahrtanzüge sind Pflicht - und was kaputt geht, muss vor Ort repariert werden.
Außeneinsatz auf dem "Mars": Mitglieder der "Euro Moon Mars B Mission" untersuchen das Geröll, das hier herumliegt. Extraterrestrische Funde sind aber wohl nicht zu erwarten, denn der "Rote Planet" befindet sich auf irdischem Terrain: In der Wüste von Utah hat die "Mars Society" die "Mars Desert Research Station" errichtet. Mit ihr sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie wir einst den Mars tatsächlich besiedeln könnten - und wie es sich dort leben ließe.
Vier bis sechs Mitglieder sind in der Station untergebracht. Sie bleiben einige Wochen bis Monate in der Wüste. Der Fotograf Jim Urquhart hat die Mitglieder der "Crew 125" begleitet: Zwei Geologinnen, zwei Ingenieure, ein Software-Designer und eine Journalistin gehören dazu. "Ich habe es auf den Mars geschafft", freute sich der Fotograf im Anschluss an seine Reise, von der er in einem Blog berichtet.