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Geschichte(n): Käfer kurios

Der Käfer hat Geschichte - und auch so manche kuriose Story rankt sich um das Auto.

Der Käfer hat Geschichte - und auch so manche kuriose Story rankt sich um das Auto. Eine kleine Auswahl:

- Am 27. September 1984 muss die Polizei in Pirmasens einen Käfer mit einem ausgewachsenen Pony auf dem Beifahrersitz stoppen. Am Steuer sitzt ein 49 Jahre alter Mann. Er ist auf dem Weg zur Fernsehsendung "Wetten dass..." Das Pony muss aussteigen, weil es nach der Straßenverkehrsordnung als Ladung gilt, die so verstaut werden muss, dass die Sicht nicht behindert wird - wovon im kleinen Käfer keine Rede sein kann. Außerdem war das Pony nicht angeschnallt.

- Ein Gericht im südenglischen Portland muss im Juli 1991 den Prozess gegen den Angeklagten Jonathan Bennett verschieben. Bennett erklärte, er habe inzwischen offiziell seinen Nachnamen geändert in "Volkswagen-Beetle" - also VW-Käfer. Deshalb war die Vorladung vor Gericht nicht rechtskräftig, sie hätte auf "Mr. Volkswagen-Beetle" lauten müssen.

- Mit einem Trick ersteigert VW im Mai 1999 für das Museum den polarweißen Käfer, mit dem einst Beatles-Sänger John Lennon die Straßen von London unsicher machte. Der Museums-Mitarbeiter Eckberth von Witzleben ersteigert das Auto als Privatperson im niedersächsischen Schloss Ahlden für 34.160 DM - mindestens 50.000 DM waren erwartet worden. Der Käfer steht jetzt im VW-Museum.

- Für die Dänen ist der Käfer das Auto des Jahrhunderts. In einer Abstimmung des dänischen Autohändler-Verbandes Ende 1999 stimmten mehr als 25 Prozent der rund 10.000 Teilnehmer für das Kugel-Auto aus Deutschland.

DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.