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Service: So checken Sie Ihr Auto

Wer mit dem Auto oder Reisemobil in den Urlaub fährt, sollte sein Fahrzeug gründlich kontrollieren. Mängel gehören aufgespürt und beseitigt. Manche kann der der Fahrer selbst beheben, bei schweren Fällen wird ein Besuch beim Fachmann nötig.

Nach dem Winter und vor einer längeren Fahrt sollte man sich die Zeit nehmen, seinen Wagen einmal genauer anzusehen. Welcher Aufwand nötig ist, hängt vom allgemeinen Zustand des Autos ab. Ein relativ neuer, gepflegter Wagen, der jährlich die vorgeschriebene Inspektion spendiert bekommt, muss wegen einer Urlaubsreise nicht in die Werkstatt. Zumindest dann nicht, wenn dem Fahrer keine Besonderheiten auffallen.

Sollte man allerdings schon im Alltagsbetrieb Beeinträchtigungen feststellen, führt kein Weg an einem professionellen Check vorbei. Es gibt verschiedene Warnhinweise auf schwerwiegende Defekte. Zum Beispiel einen starken Verlust an lebenswichtigen Flüssigkeiten. Wer regelmäßig Kühlwasser, Motoröl oder gar Bremsflüssigkeit nachgießen muss, fährt einen Pflegepatienten. Eine längere Belastung ist diesem Wagen nicht zuzumuten. Das gilt auch, wenn auffällige "Wolken" aus dem Auspuff dringen. Nachlassende oder einseitige Bremsleistung ist ein Grund für einen sofortigen Werkstattbesuch. Sehr häufig wird auch mit kaputten Stoßdämpfern gefahren. Sie kann man bemerken, wenn Unebenheiten durchschlagen oder der Wagen bei wechselnder Last wie bei einem Spurwechsel unangenehm schwankt. Achtung: Viele Probleme lassen sich meist auf kontinuierlichen Verschleiß zurückführen. Der Fahrer wird nicht abrupt mit einem Defekt konfrontiert, er gewöhnt sich an die allmählich nachlassende Leistung

Reise mit dem Hänger oder dem Wohnwagen

Wohnwagen stehen die meiste Zeit ihres Lebens an einem Platz. Nach längerer Standzeit sollte das Fahrwerk, die Bremsanlage und die Beleuchtungseinrichtungen des mobilen Heims vom Fachmann durchgecheckt werden. Auf das Alter der Reifen muss geachtet werden. Wohnwagen fahren nur sehr selten das Profil ab, so kann es leicht passieren, dass der Reifen noch "wie neu" aussieht, die Gummimischung aber durch das Alter bereits versprödet. Bei Wohnwagen gilt ein besonders Augenmerk der Gasanlage. Laut dem Gerätesicherheitsgesetz müssen die Gasflaschen in rüttelsicheren Halterungen montiert werden. Sie dürfen weder rollen noch rutschen können. Die Deichsel-Öse sollte nicht zu viel Spiel haben, ansonsten stellen Autofahrer während der Fahrt mitunter erschreckend fest, dass ihr mobiles Heim nicht mehr im Rückspiegel zu sehen ist. Auf der Deichsel muss immer genügend Gewicht lasten. Wohnmobile müssen besonders genau geprüft werden, wenn sie lange nicht bewegt wurden. Der Besitzer sollte sich ausreichend Zeit für eine ausgiebige Kontrolle und einer umfangreiche Probefahrt nehmen, bevor er sein Gefährt auf die Reise schickt.

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Launisches Aprilwetter

Normalerweise sollte ein Wagen im April im "Sommermodus" betrieben werden. Die Winterreifen sollten ab- und die Sommerbereifung aufmontiert sein. Beim Scheibenreiniger sollte man von den frostsicheren Wintermischungen auf die Sommermittel umgestiegen sein. Wenn die Reise aber ins Gebirge gehen sollte oder auch nur Mittelgebirge durchfahren werden, sollten die Winterreifen in diesem Jahr auf jeden Fall weiter benutzt werden.

Die Basics selber machen

Den Reifendruck kann der Fahrer an der Tankstelle selbstständig überprüfen. Wegen des Reisegepäcks ist das Luftvolumen auf das empfohlene Optimum zu erhöhen. Weil die heutigen Reifen den Druck sehr lange halten, kümmern sich die meisten Fahrer überhaupt nicht mehr um den Luftdruck. Daher fahren die meisten Wagen mit zu wenig Luft. Die entsprechenden Angaben zum Reifendruck des Fahrzeugs finden sich in der Betriebsanleitung, auf der Tür-Innenseite oder auf dem Tankdeckel. Bei der Kontrolle ist auch auf Schäden an den Pneus und die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern zu achten. Auf der sicheren Seite ist man auf der langen Urlaubsfahrt mit mindestens drei Millimeter Restprofil.

Für Durchblick sorgen Scheiben und Scheinwerfer, die vor Fahrtantritt gereinigt werden. Die Wischflüssigkeit sollte nachgefüllt oder auch nach gekauft werden. An den Tankstellen der Autobahnen muss man schnell 16 Euro für einen Kanister bezahlen, der im Baumarkt nur fünf Euro kostet. Der Ölstand ist zu kontrollieren und eventuell nachzufüllen. Zu empfehlen ist auch eine Kontrolle aller (!) Lampen und Lichter. Fahrer, die in beleuchteten Großstädten unterwegs sind, bemerken häufig nicht einmal den Ausfall eines vorderen Fahrlichts. Ein Blick unter das Fahrzeug kann ebenfalls nicht schaden. Dabei sollte man auf lockere Verkleidungen achten und auf den Auspuff schauen. Auch ein vollkommen heiler Auspuff kann sich nach dem Durchfahren eines Schlaglochs aus seiner Aufhängung lösen.

Gernot Kramper/MID

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?