"Ab durch die Hecke" Tierischer Kampf um die Vorgärten


Ein kunterbunter Spaß: Im Videospiel "Ab durch die Hecke" nimmt eine Gruppe durchgeknallter Waldtiere die Herausforderung an, ihr Territorium gegen Menschen und Futterneider zu verteidigen.

Das ist nun wirklich ein Hammer: Da wacht man nach einigen Monaten aus dem Winterschlaf auf, freut sich darauf, das Leben wieder in vollen Zügen genießen zu können, und dann das: Alles ist anders. Das Revier von Schildkröte Verne, Waschbär Richie, Eichhörnchen Hammy und Stinktier Stella hat sich zur Hälfte in eine spießige Wohnsiedlung verwandelt. Wie soll man nun den Hunger stillen? Soweit die Geschichte des Spiels zum Animationsfilm "Ab durch die Hecke". Zusammen mit den Dreamworks Studios hat Games-Hersteller Activision einen äußerst unterhaltsamen Sommer-Videospielespaß für die ganze Familie auf den Markt gebracht - und zwar für nahezu alle Systeme.

"Ab durch die Hecke"

Hersteller/Vertrieb

Edge of Reality/Activision

Genre

Action-Adventure

Plattform



PlayStation2, PC, XBox, GameCube, GB Advance, Nintendo DS

Preis

ca. 40 Euro

Altersfreigabe

ab 6 Jahre

Die Aufgaben des virtuellen Abenteurers

Die Spielabschnitte sind in kurze Sequenzen eingeteilt: Items sammeln, Figuren finden und die eine oder andere kleine Schlacht schlagen - das sind die Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Kammerjäger Kevin ist beauftragt worden, Dinge wie Gartengrills und Küchengeräte mit Fallen zu versehen, um dem tierischen Treiben ein Ende zu bereiten.

Pfiffige Nager und andere Kleintiere lassen sich aber davon natürlich nicht beeindrucken. Neben einem niedlichen Waffenrepertoire (Ping-Pong-, Eis-, Feuer- oder Blasenwerfer) verfügt jeder spielbare Charakter auch über Spezialfähigkeiten wie Vernes Panzerbrecher-Attacke oder Stellas Stinkbombe. Damit werden der Mensch und manipulierte Futterneider in die Flucht geschlagen.

Ein kleiner Wehrmutstropfen

"Ab durch die Hecke" ist ein Abenteuer-Game für die ganze Familie. Mit leichtem Einstieg und spaßigem Zweispielermodus. Schnell freundet man sich mit den Figuren und der eingängigen Steuerung an. Die 3D-Grafik fängt dank nett animierter und detaillierter Figuren die Atmosphäre des Films hervorragend ein. Schade: Der Spielumfang lässt ein wenig zu wünschen übrig, wenn auch eine Hand voll Minispiele über das Bewältigen der gut 30 Level hinaus für Spaß in der digitalen Vorstadt sorgt.

Joachim Sinner/Teleschau TELESCHAU

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