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"Commandos: Strike Force": Trio mit vier Fäusten

Die erfolgreiche Weltkrieg-Taktik-Reihe "Commandos" hat einen Perspektivwechsel vollzogen. Statt von oben blickt der Spieler in "Strike Force" durch die Augen eines Soldaten aufs Geschehen. Ansonsten gibt's Bewährtes.

Aus dem Echtzeitstrategiespiel wurde ein Taktik-Shooter, aus der Iso- die Ego-Perspektive. Doch trotz des ich-süchtigen Blickwinkels: Egoistisch sein darf der Spieler nicht, wenn er die deutschen Truppen erfolgreich aufhalten will. Wie in den früheren "Commando"-Folgen ist auch bei "Strike Force" (erhältlich für PC, Xbox und PS2) Teamgeist gefragt. Aufgabe des Bildschirm-Soldaten ist die Leitung einer kleinen, aber feinen alliierten Elite-Truppe, die sich zur Bekämpfung der Wehrmacht quer durch Europa spitzelt und schießt - begleitet von orchestralen Surround-Klängen, in Szene gesetzt von einer ordentlichen, aber nicht sonderlich spektakulären Grafik-Engine. Die Handlung wird vorangetrieben, als der Verdacht aufkommt, dass ein Maulwurf in den eigenen Reihen für die Gegenseite arbeitet.

Für jeden Geschmack

Das Trio mit vier Fäusten besteht aus einem Green Beret, einem Scharfschützen und last not least einem Spion. Welche der drei Rollen der Spieler wählt, lässt sich jederzeit per Tastendruck ändern. Da jede Figur ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten besitzt, sollte man flexibel bleiben. So ist der Green Beret eine Art früher Rambo, der in jeder Hand ein feuerspeiendes MG hält - für Fans klassischer (sprich: martialischer) Egoshooter also die erste Wahl. Der Scharfschütze dagegen weiß, dass in der Ruhe die Kraft liegt. Er hält sich im Hintergrund - und erst mal die Luft an, damit jeder Schuss ein Treffer ist. Geht der Feind zu Boden, kann dessen künstlerisch wertvolle Pirouette in Richtung Boden in Zeitlupe begutachtet werden. Der Spion dagegen setzt weniger auf Waffengewalt. Seine Stärke ist die Verkleidung. Er schleicht sich beispielsweise in gebückter Haltung von hinten an den Feind, erdrosselt ihn lautlos per Stahlseil, um schließlich in dessen Uniform zu schlüpfen. Diese Vorgehensweise ist aus der "Hitman"-Reihe bekannt, die wie "Commandos" ebenfalls von Eidos publiziert wird.

Kleider machen bekanntlich Leute: Sobald der Spion das Wehrmachts-Karnevalskostüm angelegt hat, kann er nahezu unerkannt in das Herz der feindlichen Truppen marschieren. Wobei hier das gleiche gilt wie beim Kartenspiel: Ober sticht Unter. Will heißen, dass ein einfacher Soldat den als Unteroffizier verkleideten Spion diensteifrig salutierend passieren lässt. Gleichrangige werden zumindest misstrauisch. Ein deutscher Offizier aber kann den getarnten Spitzel dagegen schnell entlarven.

Immer schön leise

Generell ist es ratsam, so lang wie möglich undercover zu agieren. Beispielsweise, indem eine Münze geworfen wird, um die Aufmerksamkeit des Gegners abzulenken und unbemerkt an ihm vorbei zu huschen. Auch empfiehlt es sich, erst durch das Schlüsselloch zu schauen, bevor man mit der Tür ins Haus fällt. Nicht etwa, weil man sonst ein deutsches Fräuleinwunder beim Unkleiden stören könnte, sondern damit der eigene Soldat nicht im wahrsten Sinne des Wortes ins offene Messer läuft. Doch im Zweifelsfall hat der Spieler auch nach der unfreiwilligen Entdeckung durch den Feind noch eine gute Chance, seine Mission zu erfüllen, indem er beherzt die Waffen sprechen lässt.

Commandos: Strike Force

Hersteller/Vertrieb

Pyro Studios/Eidos

Genre

Action

Plattform

PlayStation2, PC, Xbox

Preis

ca. 50 Euro

Altersfreigabe

ab 18 Jahren

Der Schwerpunkt des Spieles liegt im Gegensatz zu den drei vorangegangenen Teilen auf dem Action-Aspekt und nähert sich Games wie "Call of Duty" oder "Medal of Honor". Es wird sich zeigen, ob "Commandos: Strike Force" mit diesem neuartigen Konzept Shooter-Fans dazu gewinnen kann, ohne die Liebhaber der betont taktischen Komponente der Vorgänger zu verschrecken. Fest steht, dass der vierte Teil der Serie mit seinem abwechslungsreichen Genremix aus Shooter-, Stealth-, und Taktik-Elementen für kurzweilige Unterhaltung sorgt.

Michael Eichhammer/Teleschau / TELESCHAU
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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.