"Eleven" Elf Karten sorgen für Spielspaß


Die Kartenpatience "Solitair" gehört zu den beliebtesten Windows-Anwendungen überhaupt. Wer nach Abwechslung sucht, liegt bei "Eleven" richtig. Das deutsche Kartenspiel überzeugt mit Multimedia-Effekten und einem neuen Regelwerk.

Der eine entspannt sich mit einem Ballerspiel à la Moorhuhn, der andere startet lieber eine Kartenpatience. Das Problem ist, dass sich das Windows-Mitbringsel Solitair schnell ausgereizt hat. Auch die anderen Kartenspiele der modernen Windows-Versionen sind irgendwann einmal ausgespielt: Neues muss her! Aus Deutschland stammt das Spiel "Eleven", das mit tollen Soundeffekten, gerenderten Grafiken und vielen Extras für mehr Spielspaß sorgt.

Leichter Zugang

Das Regelwerk von "Eleven" ist einfach zu verstehen. Auf dem Bildschirm sind zahlreiche Karten offen nebeneinander ausgelegt, wobei sie sich leicht an den Ecken überlappen. Spielbar sind dabei immer nur die Karten, die eben nicht von den anderen Karten überlagert werden - das sind immer nur sehr wenige. Alle übrigen Karten liegen übereinander auf einem Stapel: Nur die erste Karte aus diesem Vorrat ist umgedreht.

"Eleven"

System:

ab Windows 98

Autor:

www.dddd.com

Sprache:

Deutsch

Preis:

14,95 Euro

Größe:

ca. 5,3 MB

Ziel ist es, Karten zu finden und per Mausklick zu markieren, die zusammen genommen den Zahlenwert 11 ergeben. Die Zahlenkarten zählen den aufgedruckten Wert, alle Bilder sind 10 Punkte wert und das Ass zählt nur einen Punkt. Es sind übermäßig viele Asse im Spiel, so dass es oft kein Problem ist, sich die erforderte Elf zusammenzuklicken. Kommt sie zusammen, lösen sich die Karten einfach auf.

Punkte für Tempo

Viel Zeit zum Überlegen hat der Spieler nicht, da ein abnehmender Zeitbalken die Sekunden vorgibt, die noch verstreichen dürfen, bevor eine neue Elfer-Kombination erzeugt wird. Für jede sich auflösende Karte gibt es Punkte. Weitere Punkte verdient der Spieler für sein Tempo und dafür, dass er alle ausliegenden Karten verschwinden lässt. Für die verbleibenden Karten auf dem Vorratsstapel und die übrig gebliebenen Sekunden gibt es weitere Punkte.

Das Spiel legt eine erste Runde vor und startet dann nach der Auflösung der Karte in die zweite. Gelingt es dem Spieler dabei, 80.000 Punkte zusammenzubringen, wird er in eine dritte Bonusrunde eingeladen. Anschließend steht hoffentlich die Einladung, sich in die Highscore-Liste einzutragen, in der sich die besten zehn Spieler mit Namen verewigen können. Das sorgt für mehr Antrieb beim Spielen, schließlich ist es doch ein tolles Gefühl, auf Platz 1 in der Liste zu stehen. Die Testversion weist keine Einschränkungen auf, lässt sich aber nur zehn Mal starten.

Download beim Hersteller: www.bksoft.de

Carsten Scheibe

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