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"Mario Party 7": Die Macht der Niedertracht

Neuerdings dürfen bis zu acht Spieler an dieser virtuellen, mit zig Mini-Games gespickten "Mensch ärgere dich nicht"-Variante teilnehmen. Wer mehr Neuerungen von "Mario Party 7" erwartet, wird enttäuscht.

Zugegeben: Hier spricht der Frust aus einem, der bei einer Partie bis zum Schluss in Führung lag und eines der 86 Mini-Games verlor, weil der Spracherkennung von Nintendos neuem GameCube-Titel der verbale Unterschied zwischen "Erdbeere" und "Traube" Jacke wie Hose war - was wiederum dazu führte, dass ein Kumpel die Siegprämie einstrich und sich daraufhin einen spielentscheidenen Stern leisten konnte. Am Ende ging deswegen gar der Gesamtsieg flöten ...

Um jedoch fair zu bleiben: Über weite Strecken funktioniert das innovative Feature, das bereits im Vorgänger Premiere feierte, tadellos, wenngleich es nur selten zum Einsatz kommt. Macht aber nichts, weil das Grundprinzip der erfolgreichen Party-Reihe nach wie vor Garant für spaßige Mehrspieler-Duelle und durchzockte Nächte ist.

Diesmal sollen Mario, Luigi und Co. Miesepeter Bowser das Handwerk legen, um ihre Kreuzfahrt unbeschwert fortsetzen zu können. Klingt bescheuert? Wohl war. Aber irgendeinen Grund muss es ja geben, warum die Nintendo-Clique schon wieder über zig knallbunte Spielfelder tapst und dabei stets auf der Jagd nach Münzen und den noch begehrteren Sternen ist.

Diverse Ereignisfelder, Kreuzungen sowie die Vielzahl unterschiedlichster Geschicklichkeitseinlagen am Ende eines jeden Spielzugs sorgen für reichlich Abwechslung: Mal muss ein Go-Kart-Rennen bestritten, mal ein cooler Ritt auf dem Snowboard gezeigt werden. Langeweile kommt erst auf, wenn sich die Mini-Games wiederholen. Doch das dauert.

Klar, dass bei bis zu acht (!) menschlichen Partysüchtigen jede Menge Schadenfreude Marke "Mensch ärgere dich nicht" aufkommt, wenn einen Konkurrenten plötzlich das Würfelglück verlässt, er auf einem Feld des Oberschurken Bowser landet oder ihm Knüppel in Form von fiesen Extras in die virtuellen Beine geworfen werden. Letztere werden zufällig eingesammelt oder können in diversen Läden auf dem Spielbrett eingekauft werden.

Moment. Acht Spieler? Bei vier Gamepads? Wie soll das denn gehen? Indem man teilt. Einer nutzt den Analogstick und die linke Schultertaste, der andere den gelben C-Stick und die rechte Schultertaste. Zwar sind die Mini-Spiele in diesem speziellen Modus deutlich eingeschränkt. Dennoch ist das Ganze allemal spaßiger, als das öde Solo-Abenteuer zu zocken.

Mario Party 7

Hersteller/Vertrieb

Hudson/Nintendo

Genre

Geschicklichkeit

Plattform

GameCube

Preis

ca. 60 Euro

Altersfreigabe

o.A.

Sicherlich ein Punkt, den die Entwickler bei der nächsten Party überdenken sollten. Ein anderer: die angestaubte Grafik, an der zum dritten Mal in Folge kaum Hand angelegt wurde. Bei aller Liebe, Nintendo: Wir schreiben das Jahr 2006.

Bernd Fetsch/Teleschau / TELESCHAU
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(