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"Outrun 2006: Coast 2 Coast": Asphalt-Fräsen am Strand

"Outrun 2006: Coast 2 Coast" ist ein herrlich archaischer Arcade-Rennspielspaß, bei dem die Frauen auf dem Beifahrersitz eines Ferraris gebannt werden. Eine schicke Umsetzung eines der größten Groschengräber aller Zeiten.

Statt also nach und nach in einer verrauchten Spielhalle seine Kohle loszuwerden, sind jetzt - je nach Plattform - ca. 45 Euro beim Softwarehändler fällig. Doch dafür winkt zeitloser Arcade-Spaß, der im Schnitt nach fünf bis sechs Minuten ein Ende hat. So lange brauchen ausgefuchste Bleifüße in etwa, um die Zielflagge in "Outrun 2006: Coast 2 Coast" zu sehen - zumindest eine von fünf.

Simpel, aber fordernd

Das Gameplay des Fun-Racers ist herrlich archaisch, die Streckenführung gleicht einem Stammbaum: Startpunkt ist immer derselbe. Während des Rennes darf sich der Spieler jedoch immer wieder entscheiden, wo es weitergehen soll. Dabei gilt eine einfache Regel: Linksfahrer haben es generell leichter. Wer sich an den Checkpoints dagegen meist für die rechte Abzweigung entscheidet, hat schon bald mit fiesen Haarnadelkurven, S-Schikanen, hohem Verkehrsaufkommen und anderen Asphalt-Gemeinheiten zu kämpfen.

OutRun 2006: Coast 2 Coast

Hersteller/Vertrieb

Sumo Digital/Sega

Genre

Rennspiel

Plattform

PlayStation2, PC, XBox, PSP

Preis

ca. 45 Euro

Altersfreigabe

o.A.

Ärgster Feind des OutRunners ist jedoch die Uhr. Die Zeitlimits für jeden Streckenabschnitt sind knapp. Rempler, Ausflüge ins Kiesbett und Überschläge werden gnadenlos bestraft. Doch das Handling des lizensierten Ferrari-Fuhrparks ist ausgesprochen gutmütig. Die roten Flitzer - vom Dino bis zum Enzo - kleben auf der Straße wie Kukident an Omas dritten Zähnen. Nur wer vor einer Kurve kurz in die Eisen steigt, kann den Boliden zu einem spektakulären, aber leicht zu kontrollierenden Drift überreden. Mit Realismus hat das Ganze jedoch herzlich wenig zu tun - soll es auch gar nicht. Stattdessen wirkt "Outrun 2006" eher wie ein Sonntagsausflug über sonnige Strandpromenaden, verschneite Gebirgspässe und heiße Wüsten.

Kurzweiliges Rennvergnügen

20 verschiedene Abschnitte sorgen dank ebenso schöner wie flotter Grafik und toller Effekte für reichlich Abwechslung. Nur für Retros gefällig: die Sounduntermalung mit den Synthie-Oldschool-Melodien des Vorgängers.

Mehrere Spielmodi sollen das recht kurze Vergnügen in die Länge ziehen - mit mehr oder weniger Erfolg. Der Heart-Attack-Modus, in dem Hobby-Raser das Herz der schönen Clarissa, Jennifer oder Holly gewinnen sollen, in dem sie andere Boliden überholen, wie junge Götter driften oder zahllose Kegel umnieten, ist schnell gemeistert. Deutlich mehr Zeit beanspruchen da schon die "Thinking"-Herausforderungen, mit denen Hollys Herz erobert werden will. Fies: Kopfrechnen bei über 180 Meilen die Stunde.

Von Küste zu Küste

Der 100 Missionen umfassende "Coast to Coast" ist eine Mischung aus allem und Herz des Spiels. Die darin gesammelten "OutRun"-Meilen dürfen gegen neue Ferraris oder Lackierungen eingetauscht werden, die vor allem in den Online-Duellen gegen bis zu fünf anderen Hobby-Raser natürlich mächtig Eindruck schinden.

Die PlayStation2-Version lässt sich übrigens per USB-Kabel mit der inhaltsgleichen PSP-Fassung verbinden. Hierdurch können Extrawagen freigeschaltet werden.

Fazit: "OutRun 2" ist ein idealer Zeitvertreib für Gelegenheitszocker. Einsteigen und Gas geben!

Bernd Fetsch/Teleschau / TELESCHAU
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(