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"Overclocked": Schatten der Vergangenheit

Lange totgesagt, tut sich wieder was im Adventure-Genre. In "Overclocked" verfolgen die Entwickler von House of Tales einen faszinierenden neuen Ansatz, an den sich viele Spieler sicher erst gewöhnen müssen ...

David McNamara, Spezialist für forensische Psychiatrie, hat selbst mit einer ganzen Ladung persönlicher Probleme zu kämpfen, als er nach New York beordert wird, um Licht in ein rätselhaftes Phänomen zu bringen: Fünf Jugendliche wurden in verschiedenen Stadtteilen aufgegriffen. Alle sind orientierungslos, gewalttätig und können sich an nichts erinnern. Sie landen in dem heruntergekommenen und zum Abriss bestimmten Staten Hospital und werden dort unter menschenunwürdigen Bedingungen von einem frustrierten Nervenarzt betreut.

Behutsam macht sich McNamara daran, die Traumata der fünf Patienten zu erkunden. Für den Spieler ein faszinierendes Unterfangen: Er erlebt das Geschehen nicht nur aus der Sicht McNamaras, sondern schlüpft immer wieder in die Rollen der kranken Jugendlichen. Während McNamara regressiv die Erinnerungen seiner Patienten weckt, verfolgt man die Abfolge der Ereignisse sozusagen rückwärts. Aussagen ergänzen sich gegenseitig und fügen sich am Ende wie ein Puzzle zusammen.

Man merkt deutlich: In "Overclocked" war die Story zuerst da und wurde nicht im Nachhinein um die Adventure-Puzzles konstruiert. Folglich spielen Rätsel in diesem Psycho-Thriller auch nur eine Nebenrolle - nie sind sie so schwer, dass sie ein Genre-Neuling nicht lösen könnte. "Overclocked" stellt die Geschichte um die Beziehung zwischen McNamara und den fünf Jugendlichen in den Mittelpunkt und arbeitet dabei mit ähnlichen Mitteln wie ein Film oder ein Roman: raffiniert in Szene gesetzte Schauplätze, Splitscreens, wie man sie aus der Serie "24" kennt, Geräusche wie das Prasseln des Regens, außergewöhnlich plastische Charaktere, die im Lauf des Spiels eine Entwicklung durchmachen - das alles sorgt für eine mitreißend beklemmende Atmosphäre, die "Overclocked" unter allen aktuellen Adventures einzigartig macht.

Technisch kann "Overclocked" größtenteils überzeugen: Mit dem komfortablen Benutzerinterface kommen auch Einsteiger auf Anhieb zurecht. Die zahlreichen Locations wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet und Laufwege sind erfreulich kurz geraten. Lediglich die etwas grobe Darstellung der Charaktere ist nicht ganz auf der Höhe der Zeit, die Animationen wirken manchmal allzu ruckhaft und abgehackt. Dafür entschädigen die erstklassigen Synchronsprecher, die durch die Bank sehr professionell und engagiert bei der Sache sind.

Overclocked

Hersteller/Vertrieb

House of Tales/dtp entertainment

Genre

Adventure

Plattform

PC

Preis

ca. 40 Euro

Altersfreigabe

ab 16 Jahren

Auch wenn sich die "Overclocked"-Story sehr linear entwickelt und Puzzle-Freaks in diesem Adventure nur bedingt auf ihre Kosten kommen, bleibt man an dem Spiel bis zum (leider ziemlich vorhersehbaren) Ende begeistert dran. Ein sehr anregender und anrührender Titel, den man lange positiv im Gedächtnis behalten wird.

Herbert Aichinger/Teleschau / TELESCHAU
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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.