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"Squeez": Die Packer sind da!

Windows XP kommt bereits mit ZIP-Archiven zurecht. Mit Komfort hat das aber nichts zu tun. Da ist der Packer "Squeez" deutlich besser aufgestellt. Er kennt dreizehn verschiedene Packerformate und ist auch dazu in der Lage, EXE-Archive anzufertigen.

Das Packerformat ZIP ist aus dem Alltag der Computeranwender nicht mehr wegzudenken. Es ermöglicht es, mehrere Dateien in einem Container zu bündeln, sodass dieser sich weitergeben lässt, ohne dass unterwegs einzelne Daten verloren gehen können. Da die Dateien innerhalb des Containers komprimiert werden und demnach weniger Speicherplatz belegen, dauert der Transfer über das Internet auch nicht mehr so lange. Das spart Zeit und Geld. Microsoft hat sich nur widerwillig dem Siegeszug des ZIP-Formats gebeugt und eine entsprechende Packfunktion mehr schlecht als recht in den Windows Explorer eingebaut.

<In neuer Version

Kurzum: Wer regelmäßig Archive aus dem Internet herunterlädt oder selbst entsprechende Datencontainer zusammenstellen muss, kommt um einen "richtigen" Packer nicht herum. Das bewährte Programm "Squeez" ist gerade in einer neuen Version erschienen. Der "Fünfer" kommt inzwischen mit 13 Packformaten zurecht, darunter SQX, ZIP, ARJ, LZH, RAR, CAB, GZIP, TAR, UUE, ACE, JAR, BZIP und 7z. Das Programm lässt sich als eigenständige Anwendung starten, klinkt sich aber auch in den Windows Explorer, in Outlook und in die Kontextmenüs ähnlicher Anwendungen ein. Der Packer liegt übrigens nicht nur in einer Version für Windows XP vor. Weitere Versionen richten sich an Anwender, die noch Windows 95, 98 oder ME einsetzen. Neu ist eine 64bit-Version für Windows XP x64.

Wie ein Dateimanager

"Squeez" kann bereits bei seinem Start mit den verschiedenen Packerformaten verknüpft werden. In diesem Fall reicht dann ein Doppelklick auf ein Archiv im Explorer aus, um es mit dem Packer zu öffnen. "Squeez" selbst ist wie ein klassischer Dateimanager aufgebaut. In der oberen Fensterhälfte ist ein Datei-Browser untergebracht, der dabei hilft, Datenträger anzuwählen oder Ordner zu öffnen. Markiert der Anwender hier ein Archiv, so wird es geöffnet. Der Inhalt des Archivs wird dabei in die unsere Fensterhälfte eingeblendet. Dieser Blick ins Archiv hinein erlaubt es, ganz auf die Schnelle einzelne Dateien in einen Betrachter zu laden, sie zu entpacken oder gar zu löschen.

Mehr als nur Entpacken

Das Programm bietet viele Funktionen an, die über das klassische Entpacken hinausgehen. So können die Archive nach Viren durchsucht, auf ihre Unversehrtheit geprüft oder in einen Checkout-Ordner entpackt werden, der sich automatisch wieder "auflöst", sobald er geschlossen wird. Eine temporäre Installation der im Archiv enthaltenen Programme ist ebenso möglich wie die Konvertierung des ganzen Archivs in ein EXE-Programm. Das dekomprimiert sich bei seinem Aufruf von ganz alleine, sodass der spätere Empfänger keinen eigenen Packer besitzen muss.

Squeez 5.0

System

ab Windows 95

Autor

Speed Project

Sprache

Deutsch

Preis

24,90 Euro

Größe

3,45 MB

Am liebsten SQX

Natürlich kann "Squeez" auch selbst Archive anlegen. Dazu verwendet das Tool am liebsten das eigene Format SQX, das vor allem Multimedia-Dateien noch besser und schneller packen können soll als der ZIP-Algorithmus. Wer aber lieber auf dem breitenkompatiblen ZIP beharren möchte, kann auch dieses Format als Standard setzen. Beim Anlegen eines neuen Archivs kann der Benutzer übrigens auch einen Kommentar mit erfassen, einen Passwortschutz anlegen oder Reparaturdaten mit im Archiv verstauen, die es bei einem Defekt erlauben, wenigstens einen Teil der Daten zu retten.

Gelungen ist, dass sich bei "Squeez" per Mausklick zahlreiche Zusatzinformationen im separaten Fenster abrufen lassen. Hier steht eine Schnellansicht ebenso zur Verfügung wie eine Archivinformation oder eine Übersicht der eigenen Archivfavoriten. Die Demo ist nicht eingeschränkt und hält 60 Tage vor.

Download beim Hersteller: www.speedproject.de

Carsten Scheibe
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.